{"id":2299,"date":"2025-04-17T17:38:39","date_gmt":"2025-04-17T15:38:39","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/?p=2299"},"modified":"2026-01-23T09:44:18","modified_gmt":"2026-01-23T08:44:18","slug":"baugebiet-nordwest-iii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/?p=2299","title":{"rendered":"Baugebiet Nordwest III:"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Stadtverordnetenfraktion von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN Reinheim kritisiert die wiederholt irref\u00fchrenden \u00f6ffentlichen Darstellungen des B\u00fcrgermeisters bez\u00fcglich des 2022 erschlossenen Baugebiets Nordwest III. Aktuelle Zahlen, die durch eine parlamentarische Anfrage der GR\u00dcNEN an den Magistrat offengelegt wurden, widersprechen deutlich der vom B\u00fcrgermeister propagierten Erfolgsgeschichte.<br><strong>Von den 54 ausgewiesenen Einfamilienhausgrundst\u00fccken konnten bislang lediglich 14 ver\u00e4u\u00dfert werden.<\/strong> Bei den Gewerbefl\u00e4chen f\u00e4llt die Bilanz mit nur zwei verkauften Grundst\u00fccken noch ern\u00fcchternder aus. Diese z\u00f6gerliche Entwicklung ist auf verschiedene Faktoren zur\u00fcckzuf\u00fchren: kontinuierlich steigende Bau- und Finanzierungskosten, eine allgemein unsichere wirtschaftliche Lage sowie die Komplexit\u00e4t der Vergabeverfahren im Rahmen einer sozialen Bodenpolitik, die u.a. auch verhindern soll, dass Grund und Boden nicht Immobilienspekulanten zur Verf\u00fcgung gestellt wird.<br>Obwohl in der M\u00e4rz-Stadtverordnetenversammlung bereits <strong>Anpassungen<\/strong> an den Auswahlkriterien vorgenommen wurden, <strong>um mehr B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern den Grundst\u00fcckskauf zu erm\u00f6glichen<\/strong>, bezweifelt die GR\u00dcNEN-Fraktion, dass diese Ma\u00dfnahmen ausreichen werden.<br>&#8222;Kritisch bewerten wir in diesem Zusammenhang auch die Tatsache, dass parallel zum langsamen <strong>Verkauf der Grundst\u00fccke in Nordwest III bereits intensiv Planungen f\u00fcr ein weiteres Baugebiet vorangetrieben werden.<\/strong> <strong>Aufgabe w\u00e4re es doch eigentlich, eine<\/strong> <strong>nachhaltige und bedarfsorientierte Stadtentwicklung<\/strong> <strong>zu verfolgen, wie sie f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Kommune unerl\u00e4sslich ist&#8220;<\/strong>, erkl\u00e4rt Dagmar Strobel, Fraktionsvorsitzende der GR\u00dcNEN im Stadtparlament.<br>Die GR\u00dcNEN-Fraktion schl\u00e4gt vor, dass eine umfassende und transparente <strong>Bestandsaufnahme der aktuellen Baulandentwicklung<\/strong> sowie eine breit angelegte <strong>\u00f6ffentliche Diskussion \u00fcber die zuk\u00fcnftige Stadtentwicklung,<\/strong> die \u00f6kologische und soziale Aspekte gleichberechtigt einbezieht, durchgef\u00fchrt wird.<br>Von der Stadtverwaltung erwartet die Fraktion<strong> ein zukunftsweisendes Konzept zur F\u00f6rderung bezahlbaren Wohnraums, konkrete Initiativen zum sozialen Wohnungsbau, die aktive Unterst\u00fctzung alternativer Wohnformen sowie einen durchdachten Plan zur nachhaltigen Nachverdichtung im Bestand.<\/strong><br>&#8222;Statt weitere Fl\u00e4chen zu erschlie\u00dfen, w\u00e4hrend bestehende Baugebiete nicht vollst\u00e4ndig genutzt werden, s<strong>ollten wir gemeinsam innovative Wege gehen, um den tats\u00e4chlichen Wohnraumbedarf in Reinheim \u00f6kologisch vertr\u00e4glich und sozial gerecht zu decken<\/strong>&#8222;, betont Strobel abschlie\u00dfend.<br><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Stadtverordnetenfraktion von B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN Reinheim kritisiert die wiederholt irref\u00fchrenden \u00f6ffentlichen Darstellungen des B\u00fcrgermeisters bez\u00fcglich des 2022 erschlossenen Baugebiets Nordwest III. 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