{"id":1041,"date":"2021-02-15T13:39:03","date_gmt":"2021-02-15T12:39:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/?p=1041"},"modified":"2021-02-22T09:22:44","modified_gmt":"2021-02-22T08:22:44","slug":"kinder-und-familien-staerken-eigentum-foerdern-bauflaechen-aktivieren-natur-erhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/?p=1041","title":{"rendered":"Kinder &#038; Familien, Eigentum f\u00f6rdern, Baufl\u00e4chen, Natur"},"content":{"rendered":"\n<p>Darum geht\u2018s: <br>Gr\u00fcne Politik ist es Wohneigentum zu f\u00f6rdern und zugleich bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr alle zu schaffen. <br>Das sagen wir dazu: WIR GR\u00dcNE UNTERST\u00dcTZEN, DASS FAMILIEN IN IHREN EIGENEN VIER W\u00c4NDEN WOHNEN K\u00d6NNEN. DESHALB F\u00d6RDERN WIR DEN ERWERB VON WOHNEIGENTUM. GEGEN DIE WOHNUNGSNOT IN DEN BALLUNGSZENTREN, WO WOHNRAUM UND PLATZ KNAPP SIND UND DIE MIETEN GIGANTISCH, F\u00d6RDERN WIR BEZAHLBARE MIETWOHNUNGEN F\u00dcR ALLE.<br>Wir sind die einzige politische Kraft, die Konzepte hat zugleich Wohneigentum zu f\u00f6rdern, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und den Fl\u00e4chenverbrauch einzud\u00e4mmen um Natur zu erhalten. Ob in Bebauungspl\u00e4nen Einfamilien-, Mehrfamilien- oder gro\u00dfe Mietsh\u00e4user vorgesehen sind, ist aus gutem Grund kommunale Angelegenheit, denn nur vor Ort kann entschieden werden, was ben\u00f6tigt wird und wof\u00fcr Platz ist.<br>Wir Gr\u00fcne wollen den Erwerb von Wohneigentum erleichtern. Und wir setzen uns vehement daf\u00fcr ein, dass Familien heute und in Zukunft gut leben und Kinder auch morgen noch im Gr\u00fcnen spielen k\u00f6nnen. Sie sind die Hauptleidtragenden der Coronakrise, der Klimakrise und der Zerst\u00f6rung von Natur. Gr\u00fcne Politik sch\u00fctzt und st\u00e4rkt Familien und Kinder.<br>Wir wollen Familien mit Kindern und anderen Menschen das Wohnen in einer bezahlbaren Mietwohnung oder in den eigenen vier W\u00e4nden erleichtern. Den Kauf und die Wiederbelebung leer stehender Geb\u00e4ude wie zum Beispiel von Einfamilienh\u00e4usern in Kleinst\u00e4dten und D\u00f6rfern durch junge Familien und anderen finanziell zu f\u00f6rdern, ist unser Programm. Wir wollen die nach wie vor \u2013 gegen den Widerstand der Gro\u00dfen Koalition &#8211; \u00fcberteuerte Maklergeb\u00fchr in Deutschland von teils \u00fcber 7 Prozent des Kaufpreises senken und das Bestellerprinzip einf\u00fchren: So w\u00fcrde in der Regel nicht K\u00e4ufer<em>in sondern der oder die Verk\u00e4ufer<\/em>in die Maklergeb\u00fchr bezahlen, da diese auch meist den Auftrag erteilt haben. Die Maklergeb\u00fchr beim Kauf eines Eigenheims betr\u00e4gt oft mehrere zehntausend Euro. Sie frisst so das oft knappe Eigenkapital erheblich auf.<br>Wir fordern au\u00dferdem ein F\u00f6rderprogramm &#8222;Baufl\u00e4chenoffensive &#8211; Hunderttausend D\u00e4cher und H\u00e4user Programm\u201c. Denn in Deutschland stehen 2 Millionen H\u00e4user leer, darunter viele Einfamilienh\u00e4user und Geb\u00e4ude in den Ortskernen der Kleinst\u00e4dte und D\u00f6rfer. Wer ein leer stehendes Haus wieder belebt, zum Beispiel als Eigenheim f\u00fcr die Familie oder auch um ein Kulturhaus oder eine Kneipe zu er\u00f6ffnen, soll einen finanziellen Zuschuss erhalten. Das hilft Familien, Handwerkern und am Ende allen, deren Ort belebt wird.<br>Vielerorts herrscht Wohnungsnot. Wohnungen sind knapp und werden immer teurer. Immer mehr Menschen finden daher keine bezahlbare Mietwohnung, gerade in den wachsenden St\u00e4dten und Ballungsr\u00e4umen ist das ein Riesenproblem. F\u00fcr die Wohnungsnot ist das Eigenheim keine L\u00f6sung. Und in vielen Gro\u00dfst\u00e4dten wie Hamburg ist auch keine Fl\u00e4che mehr f\u00fcr neue Eigenheimviertel. Wir brauchen daher deutlich mehr bezahlbare Mietwohnungen in den Ballungsr\u00e4umen. Jeden Tag gehen aufgrund einer verfehlten Politik der Bundesregierung au\u00dferdem 100 weitere Sozialwohnungen verloren, sie werden privatisiert und somit zu teuer f\u00fcr beispielsweise Rentner<em>innen oder wohnungssuchende Familien. Daher wollen wir mit einem F\u00f6rderprogramm des Bundes \u201eNeue Wohngemeinn\u00fctzigkeit\u201c und durch die Aufstockung der Bundesmittel f\u00fcr die Soziale Wohnraumf\u00f6rderung der L\u00e4nder eine Million dauerhaft g\u00fcnstige Mietwohnungen gerade in den wachsenden St\u00e4dten und Ballungsr\u00e4umen neu schaffen. Angesichts der Coronakrise wollen wir Menschen, die ihre Miete aufgrund der Pandemie nicht zahlen k\u00f6nnen, vor dem Verlust ihrer Wohnung sch\u00fctzen und fordern f\u00fcr diese ein Mietzahlungs- und K\u00fcndigungsmoratorium. Mit einem Sicher-Wohnen-Fonds federn wir daraus erwachsende Lasten bei Vermietern finanziell ab. Auch selbst nutzende Wohnungseigent\u00fcmer<\/em>innen, die ihre Verpflichtungen derzeit nicht mehr bedienen k\u00f6nnen, wollen wir mit dem Fonds entlasten.<br>Inzwischen liegt, trotz Wohnungsknappheit und immer st\u00e4rker steigenden Mieten und Kaufpreisen, Bauland f\u00fcr 740.000 Wohnungen unbebaut brach, und es wird immer mehr. Diese brachliegenden Potenziale wollen wir heben, und den Kommunen die Aktivierung von vorhandenem Bauland innerhalb der Ortskerne erleichtern und dazu zum Beispiel Baugebote st\u00e4rken. Die Umnutzung leerer B\u00fcrofl\u00e4chen in Wohnraum, oder die Aufstockung von Flachbauten wie etwa Superm\u00e4rkten wollen wir ebenso wie die Aktivierung leerstehender H\u00e4user in ver\u00f6deten Ortskernen mit einem Programm &#8222;Baufl\u00e4chenoffensive &#8211; Hunderttausend D\u00e4cher und H\u00e4user Programm\u201c f\u00f6rdern (s.o.).<br><strong>Das muss man wissen (Hintergrund)<\/strong><br>Am 26.01.2021 erschien in der WELT ein Artikel zum Thema Zukunft und \u00f6kologische Effekte eines zu einseitigen Neubaus von Einfamilienh\u00e4usern. Der Artikel stellte durch die \u00dcberschrift (&#8222;Gr\u00fcne Stadtplanung &#8211; Beliebt, aber bald verboten? Das Ende des Einfamilienhauses\u201c) ein gr\u00fcnes Verbotsvorhaben beim Neubau von Einfamilienh\u00e4usern in den Raum. Auf dieser Basis agitierte J\u00f6rg Meuthen (AfD) auf Social Media entsprechend tatsachenverdrehend im Angriffsmodus. Dem folgten und folgen weitere Medien. Die Debatte ist vielfach unsachlich.<br>Es wird ein neuer Gr\u00fcner Baustadtrat aus dem Hamburger Norden angef\u00fchrt, der auf Grund der lokalen Begebenheiten neue Bebauungspl\u00e4ne nur noch f\u00fcr Mehrfamilienh\u00e4user aufstellen will, sowie ein Zitat von Chris K\u00fchn, &#8222;Die Zeit f\u00fcr Einfamilienh\u00e4user im Neubau ist vorbei&#8220;. Die daraus abgeleiteten Vorw\u00fcrfe &#8222;Verbot von Einfamilienh\u00e4usern&#8220; sind unsachlich und teils unter der G\u00fcrtellinie. So wurde in einem SPON Kommentar suggeriert, wir seien f\u00fcr &#8222;Fickzellen mit Fernw\u00e4rme&#8220; auf Basis eines Heiner M\u00fcller Zitats.<br>Wir sollten auf diese \u00fcberzogenen und unsachlichen Vorw\u00fcrfe nicht direkt eingehen, sondern in aller Ruhe unsere o.g. Positionen darlegen. Eine gute Gelegenheit, unsere Positionen nach vorne zu stellen bietet zum Beispiel der hochrangige Bilanzgipfel der Bundesregierung &#8222;Wohnoffensive&#8220; am 23. Februar 2021. Die Bundesregierung wird diesen Gipfel nutzen wollen, um ihre Erfolge in der Bau- und Wohnungspolitik der vergangenen Jahre zu feiern. Wir finden dahingegen, dass die Bundesregierung es nicht geschafft hat, die Mietenexplosion zu stoppen und ausreichend bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Beim Klimaschutz ist sie ein Totalausfall.<br><strong>Links zum Weiterlesen<\/strong><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/themen\/bauen-wohnen-stadtentwicklung\/wohnen-muss-fuer-alle-bezahlbar-werden\" target=\"_blank\">https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/themen\/bauen-wohnen-stadtentwicklung\/wohnen-muss-fuer-alle-bezahlbar-werden<\/a><br><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/themen\/kommunen\/so-muessen-unsere-innenstaedte-gerettet-werden\" target=\"_blank\">https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/themen\/kommunen\/so-muessen-unsere-innenstaedte-gerettet-werden<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.gruene-bundestag.de\/presse\/pressemitteilungen\/klarstellung-interview-anton-hofreiter\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Hierzu auch das Interview des Spiegel mit Toni Hofreiter <\/a>(Fraktionsvorsitzender B\u00dcNDNIS 90 \/ DIE GR\u00dcNEN im Bundestag)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Darum geht\u2018s: Gr\u00fcne Politik ist es Wohneigentum zu f\u00f6rdern und zugleich bezahlbaren Wohnraum f\u00fcr alle zu schaffen. 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