{"id":549,"date":"2021-01-22T14:55:48","date_gmt":"2021-01-22T14:55:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/?page_id=549"},"modified":"2021-06-22T13:14:14","modified_gmt":"2021-06-22T11:14:14","slug":"wahlprogramm-2-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/?page_id=549","title":{"rendered":"Wahlprogramm"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center\">Hier ist das Wahlprogramm der Reinheimer Gr\u00fcnen f\u00fcr die Periode 2021 \u2013 2026<br>Dies kann auch als pdf-Datei <strong><a href=\"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/wp-content\/uploads\/2021\/01\/Wahlprogramm.pdf\">hier<\/a><\/strong> heruntergeladen werden.<br>Viel Spa\u00df beim Lesen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">PR\u00c4AMBEL<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Liebe Reinheimer*innen,<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>bei den Kommunalwahlen am 14. M\u00e4rz 2021 bitten wir Sie um Ihre Stimme.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u201eGR\u00dcN f\u00fcr Reinheim\u201c <\/strong>hei\u00dft f\u00fcr uns: ein \u00f6kologisches, nachhaltig wirtschaftendes und soziales Reinheim weiter zu gestalten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle drei Bereiche geh\u00f6ren f\u00fcr uns zusammen, wenn es darum geht, unsere Stadt stark f\u00fcr die Zukunft zu machen. Daf\u00fcr, dass dies gelingt, wollen wir auch in Zukunft Verantwortung \u00fcbernehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-justify\">Die Kommunalwahl in Hessen steht in diesem Jahr im Zeichen ungew\u00f6hnlicher Herausforderungen. Trotz und gerade wegen der Corona-Pandemie ist es umso dringlicher, <strong>GR\u00dcNE Ideen<\/strong> f\u00fcr die Modernisierung unserer Gesellschaft zu entwickeln und umzusetzen. Unsere Stadt muss mit viel Mut auch f\u00fcr neue Wege zukunftsf\u00e4hig gemacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Pandemie hat Reinheim gesundheitlich und auch finanziell stark getroffen und L\u00f6cher in die Haushaltskasse gerissen. In den n\u00e4chsten Jahren werden gro\u00dfe Sorgfalt und Kreativit\u00e4t n\u00f6tig sein, um diese Defizite auszugleichen und trotzdem den Klimaschutz voranzutreiben, die kommunale Infrastruktur zu verbessern, soziale Projekte intensiv weiterzuverfolgen und durch sinnvolle Investitionen unsere kommunale Wirtschaft zu beleben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir setzen uns immer ein f\u00fcr:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Klimaschutz: <\/strong>Reinheim muss eine klimafreundliche Stadt sein. Folgerichtig wurde auf unser Betreiben im Herbst 2019 offiziell der Klimanotstand durch einen Beschluss im Stadtparlament konstatiert.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>soziale Gerechtigkeit und soziale Balance: <\/strong>das t\u00e4gliche Leben muss abgesichert, das Wohnen bezahlbar, die Mobilit\u00e4t erschwinglich, Bildung und Kultur zug\u00e4nglich f\u00fcr jede*n sein. Wirtschaftliches Handeln soll sich am Gemeinwohl orientieren.<\/li><li><strong>\u00f6kologische Landwirtschaft: <\/strong>die Erde muss f\u00fcr alle Lebewesen bewohnbar bleiben, die Tiere und die \u00c4cker respektvoll behandelt, die Lebensmittel gesund, die Ressourcen geschont werden.<\/li><li><strong>klimaneutrales Bauen und Wohnen: <\/strong>der Umgang mit Boden und Material muss umweltsch\u00fctzend und ressourcensparend sein, der Energieverbrauch soll bilanziell auf Null bewegt werden.<\/li><li><strong>Wirtschaftspolitik: <\/strong>dass tats\u00e4chlich eine soziale Marktwirtschaft herrscht in Kombination mit ressourcenschonender und umwelterhaltender Kreislaufwirtschaft mit maximal kleinem \u00f6kologischem Fu\u00dfabdruck. Eine Wirtschaftsweise mit sozialer Gerechtigkeit, die nicht zulasten k\u00fcnftiger Generationen und anderer L\u00e4nder geht. Kein Verdr\u00e4ngungswettbewerb, sondern Wettbewerb um die besten Produkte und die besten Arbeitsbedingungen im Sinne einer Gemeinwohl\u00f6konomie.<\/li><li><strong>umweltvertr\u00e4glicher Verkehr: <\/strong>eine zukunftsorientierte Mobilit\u00e4t kann viel zum Klimaschutz und zur Aufenthaltsqualit\u00e4t in der Stadt und in den Stadtteilen beitragen.<\/li><li><strong>Nutzung sowie der Ausbau erneuerbarer Energien:<\/strong> jede KiloWattStunde Strom, die wir in Reinheim z.B. als Sonnenenergie auf unseren D\u00e4chern einsammeln, erspart Zerst\u00f6rung von D\u00f6rfern und Landschaft f\u00fcr den Kohleabbau, verhindert Luftverpestung und CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df und bringt Unabh\u00e4ngigkeit von \u00d6l, Gas und Kohle und deren Lieferanten.<\/li><li><strong>St\u00e4rkung der Demokratie: <\/strong>wir diskutieren gerne \u00fcber (fast) Alles auf dem Weg zu den besten L\u00f6sungen f\u00fcr unsere politischen Aufgaben und wir positionieren uns als demokratische Antifaschist*innen ganz klar gegen jegliche Form der Diskriminierung sowie gegen jede Form der politischen L\u00fcge.<\/li><li><strong>solidarischen Zusammenhalt der Gesellschaft: <\/strong>das ist die die Grundlage freiheitlicher und weltoffener Politik.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Reinheim ist eine attraktive Stadt mit guter Verkehrsanbindung, guter \u00e4rztlicher Versorgung und Schulen bis zur zehnten Klasse einschlie\u00dflich Gymnasialem Zweig.<\/p>\n\n\n\n<p>Au\u00dferdem bietet Reinheim ein breit gef\u00e4chertes Angebot an Kultur und Freizeitm\u00f6glichkeiten einschlie\u00dflich einer gut best\u00fcckten Stadtb\u00fccherei und eines Freibades. Gepr\u00e4gt ist die Stadt auch durch ihr soziales Engagement. So ist die Kindertagesst\u00e4tte \u00dc3 geb\u00fchrenfrei und ebenfalls das Geschwisterkind in der U3-Betreuung. Es gibt eine Stadtjugendpflege, ein B\u00fcndnis f\u00fcr Familien und viele Vereine, die wesentlich zum Zusammenhalt der Stadt beitragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Leuchtturm f\u00fcr die Erholung ist das Naturschutzgebiet Reinheimer Teich mit der Naturschutzscheune. Das Ganze ist realisiert mit guter Haushaltsf\u00fchrung und Augenma\u00df. Daran waren wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> in einer Koalition ma\u00dfgeblich beteiligt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>In der Vergangenheit wurde schon manches erreicht*, sehr vieles auf Initiative der GR\u00dcNEN &#8211; was nicht hei\u00dft, dass es nicht noch viel besser werden kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Darum:<\/strong><br><strong>Reinheim braucht eine starke GR\u00dcNE Stadtverordneten-Fraktion.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>*GR\u00dcNE Initiativen und Antr\u00e4ge und Mitarbeit:<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em><em>Kindertagesst\u00e4tte \u00dc3 geb\u00fchrenfrei, Geschwisterkinderregel<\/em><\/em><\/li><li><em>Kinder und Jugendbeauftragter (nicht besetzt)<\/em><\/li><li><em>Initiierung des Kindersozialfonds<\/em><\/li><li><em>Schaffung einer Stelle f\u00fcr einen Streetworker zur Betreuung der Jugendlichen<\/em><\/li><li><em>Unterst\u00fctzung der Naturschutzscheune am Reinheimer Teich<\/em><\/li><li><em>Konzept f\u00fcr Klimaschutz bei Bauma\u00dfnahmen<\/em><\/li><li><em>Shared-Space-Projekt \/ Obere-Darmst\u00e4dter-Stra\u00dfe initiiert<\/em><\/li><li><em>Veranlassung eines Energieberichtes<\/em><\/li><li><em>Initiierung einer Energieberatung im Ort durch die Verbraucherberatung<\/em><\/li><li><em>Photovoltaik Anlagen auf \u00f6ffentlichen Geb\u00e4uden<\/em><\/li><li><em>energetische Geb\u00e4udesanierung<\/em><\/li><li><em>Sperrung der Kirchstra\u00dfe f\u00fcr LKW Durchfahrt<\/em><\/li><li><em>Aufstellung eines B\u00fcrgerhaushaltes<\/em><\/li><li><em>E-Mobilit\u00e4t f\u00fcr Dienstfahrzeuge der Stadt<\/em><\/li><li><em>Car-Sharing Arbeitsgruppe<\/em><\/li><li><em>Klima-Ma\u00dfnahmen-Budget f\u00fcr das Haushaltsjahr 2021<\/em><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Wir laden Sie ein: <\/strong>lernen Sie unsere Arbeit und unsere Standpunkte kennen &#8211; hier mit diesem Kommunalwahlprogramm (auch online unter <a href=\"http:\/\/www.gruene-reinheim.de\/\">www.gruene-reinheim.de<\/a>), durch Ansprechen unserer Kandidaten, bei digitalen Veranstaltungen oder \u2013 wenn es die Pandemie-Lage erlaubt \u2013 ganz pers\u00f6nlich an einem Wahlstand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Und:<\/strong><br><strong>Schenken Sie uns Ihre Zustimmung<\/strong><br><strong>oder noch besser:<\/strong><br><strong>Beteiligen Sie sich an unserer Arbeit.<\/strong><\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">KLIMA, UMWELT, NATUR<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Wir sind die erste Generation, die die menschengemachte Klimakrise sp\u00fcrt, und vermutlich die letzte, die sie noch aufhalten kann.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Reinheim wurde auf Initiative der GR\u00dcNEN der Klimanotstand ausgerufen. Damit haben wir Reinheimer uns zahlreichen Kommunen und Parlamenten in Deutschland und weltweit angeschlossen, die den Ernst der Lage erkannt haben und das 1,5-Grad-Ziel des Weltklimarates f\u00fcr die maximale Erderw\u00e4rmung anerkennen. Dieser Beschluss beinhaltet die Selbstverpflichtung, alles daf\u00fcr zu tun, was auf kommunaler Ebene m\u00f6glich ist, um die notwendigen Klimaziele zu erreichen, den Aussto\u00df an Treibhausgasen bis 2030 zu halbieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Um bef\u00fcrchtete Kipp-Effekte wie das Auftauen der Permafrostb\u00f6den und das Abschmelzen der Polkappen zu minimieren, m\u00fcssen wir alle entschieden handeln. Dabei geht es nicht nur um die Reduktion des CO2-Aussto\u00dfes in die Atmosph\u00e4re, sondern besonders um unser Verhalten gegen\u00fcber Umwelt und Natur.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mensch hat einerseits durch die ungebremste Industrialisierung den Klimawandel hervorgerufen, andererseits durch den egoistischen Umgang mit Natur und Umwelt auch die Lebensr\u00e4ume vieler Lebewesen zerst\u00f6rt. Durch Versiegelung der B\u00f6den, Verschmutzung der Landschaft durch M\u00fcll und Plastik, Abholzung von W\u00e4ldern, besonders der Regenw\u00e4lder, ist er f\u00fcr ein unvorstellbares Artensterben verantwortlich und hat eine gigantische Umweltverschmutzung zu verantworten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die aktuelle Coronapandemie ist durchaus in diesem Zusammenhang zu sehen. Dass sich Viren ungehindert ausbreiten, dass sie mutieren und auf Menschen \u00fcbertragen werden k\u00f6nnen, liegt auch daran, dass wir Menschen uns zu Lasten einer intakten Umwelt und Natur ausbreiten, ohne an die Folgen zu denken.<\/p>\n\n\n\n<p>Man sieht, Klimaschutz ist eben auch Umwelt- und Naturschutz und umgekehrt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>aus <strong>Zukunft f\u00fcr alle<\/strong>, Eine Vision f\u00fcr 2048, Konzeptwerk f\u00fcr Neue \u00d6konomie:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><u>Eintrag \u201eglobaler Klimarat\u201c 05.12.2048<\/u> \u00abFr\u00fcher gab es sogenannte \u201eKlimaverhandlungen\u201c. Dort trafen Staaten aufeinander, die in erster Linie in wirtschaftlicher Konkurrenz zueinander standen und erst in zweiter Linie die Erderw\u00e4rmung aufhalten wollten. Dies f\u00fchrte dazu, dass ihre Verhandlungen nicht dazu beitrugen, globale Emissionen tats\u00e4chlich zu verringern, sondern in taktischen Man\u00f6vern und sanktionsfreien Selbstverpflichtungen endeten. Heute ist die Konkurrenz zwischen Staaten \u00fcberwunden; die meisten Gesellschaften gingen ab der Krise 2022 \u00fcber zu einer kooperativen, bed\u00fcrfnisorientierten Wirtschaft. Trotzdem ist auch heute noch eine globale Planungsebene notwendig&#8230;. Diese Aufgaben \u00fcbernimmt der globale Klimarat&#8230;. Er ber\u00fccksichtigt die Schuld des globalen Nordens&#8230;. Bei seiner Arbeit profitiert er davon, dass fast alle Regionen das gleiche Ziel verfolgen: die Erderw\u00e4rmung aufzuhalten. Falls eine Region trotzdem ihre Minderungsziele nicht einh\u00e4lt, kann er Sanktionen verh\u00e4ngen&#8230;. \u00bb<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die bisherigen Ma\u00dfnahmen der Regierungen weltweit sind offensichtlich bei Weitem nicht ausreichend, um die Lage auch nur ann\u00e4hernd zu entspannen. Die Erw\u00e4rmung unserer Erde geht fast ungebremst weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Trotz der gro\u00dfen Verantwortung, die auch Deutschland tr\u00e4gt, sind bei der Bundesregierung weder Entschluss- noch Tatkraft zu erkennen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Umso wichtiger ist es, dass wir auf kommunaler Ebene den Handlungsspielraum, den wir haben, nutzen und unseren Beitrag zu Klimaschutz und Energiewende leisten. Denn wir haben als Kommune auch eine globale Verantwortung.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotz aller Anstrengungen in Sachen Klimaschutz werden die Folgen der Klimakrise auch vor Reinheim nicht haltmachen. Daher sind wir \u00fcberzeugt davon, dass sowohl Ma\u00dfnahmen des Klimaschutzes als auch der <strong>Klimaanpassung<\/strong> notwendig sind. Die hei\u00dfen und trockenen Sommer 2018 und 2019 zeigen f\u00fcr Reinheim sehr konkret auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>l\u00e4ngere und intensivere Hitzewellen stellen die f\u00fcr empfindliche Bev\u00f6lkerungsgruppen wie \u00e4ltere Menschen und Kinder eine Gesundheitsbelastung dar.<\/li><li>Dar\u00fcber hinaus wird die Niederschlagsverteilung ungleichm\u00e4\u00dfiger. Langanhaltende Trockenperioden, Starkregenereignisse, Hagel und St\u00fcrme belasten Umwelt, Natur und Mensch.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Deshalb m\u00fcssen Klima- Natur- und Umweltschutz als Einheit gesehen werden und bei den politischen Entscheidungen im Sinne nachhaltiger <strong>GR\u00dcNER <\/strong>Politik immer an erster Stelle stehen und in alle Bereiche der Politik hinein wirken (Mobilit\u00e4t, Bauen, Soziales).<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen ein Controlling zur Einhaltung der Klimaschutzziele und einen regelm\u00e4\u00dfigen Austausch mit Expert*innen dar\u00fcber, wie Klimaschutz weiter vorangetrieben werden kann. Konkrete Ma\u00dfnahmen sollen umgesetzt werden, um in Reinheim den Klima\/Umwelt\/Natur-Schutz und damit den Ressourcenschutz zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zeiten von Biodiversit\u00e4tskrise und Artensterben sind Umwelt-und Naturschutz auch im Zusammenhang mit Klimaanpassungsma\u00dfnahmen wichtiger denn je. Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr mehr Gr\u00fcn und Artenvielfalt auch in Reinheim. \u00dcber die Verbesserung des Mikroklimas freuen sich nicht nur Wildbienen und andere Insekten, sondern alle Lebewesen, auch der Mensch. Wir GR\u00dcNE haben uns schon immer auch f\u00fcr den Tierschutz eingesetzt. Immer mehr Menschen setzen sich f\u00fcr das Wohl der Tiere ein und wir wollen auch ihnen im Stadtparlament eine Stimme geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu sind konkrete <strong>Ma\u00dfnahmen und Initiativen<\/strong> erforderlich:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Klima\/Umwelt\/Naturschutz und Klimaanpassung<\/strong> als zentrale kommunalpolitische Pflichtaufgaben verankern und ihnen endlich die Priorit\u00e4t einr\u00e4umen, die sie ben\u00f6tigen<\/li><li>Einen <strong>Klima- und Umweltausschuss<\/strong>, der zusammen mit dem\/der Klimabeauftragten ein Klimaschutz- und Klimaanpassungskonzept erarbeitet und regelm\u00e4\u00dfig fortschreibt.<\/li><li>Intensivierung der <strong>Energieberatung<\/strong> und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Einsparpotentiale und Energieeffizienz<\/li><li><strong>Reinheim soll &#8222;Energiestadt&#8220; sein<\/strong>, d.h. der verbrauchte Strom soll ausschlie\u00dflich aus erneuerbaren (m\u00f6glichst lokalen) Energiequellen gewonnen werden. Windenergieanlagen k\u00f6nnten einen wesentlichen Beitrag liefern. Leider wurde in Reinheim diese Chance zun\u00e4chst vertan. Wir werden aber alles tun, die Windenergie wieder ins Spiel zu bringen, zumal zu erwarten ist, dass zuk\u00fcnftig neue Technologien zur Verf\u00fcgung stehen werden.<\/li><li>Die Stromversorgung aller st\u00e4dtischen Geb\u00e4ude, wo noch nicht geschehen, bei Neuausschreibungen auf <strong>\u00d6kostrom<\/strong> und den st\u00e4dtischen Fuhrpark sukzessive auf alternative Fahrzeug-Antriebe umstellen<\/li><li><strong>Gewinnung Erneuerbarer Energien:<\/strong> durch kommunale Investitionen, durch Initiativen der Energieversorger, durch Ermutigung zu privaten Anlagen durch Gewerbe bzw. Hauseigent\u00fcmer und Initiierung\/Unterst\u00fctzung von B\u00fcrgersolaranlagen<\/li><li>Aufkl\u00e4rung \u00fcber den sogenannten Rebound-Effekt, der besagt, dass der Energieeinsparungseffekt durch vermehrten Verbrauch und Konsum wieder zunichte gemacht wird<\/li><li>Eine <strong>Planstelle f\u00fcr eine*n <\/strong><strong>Klimamanager*in<\/strong>, die\/der alle Ma\u00dfnahmen in diesen Bereichen b\u00fcndelt, organisiert und koordiniert<\/li><li>Firmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und Akteur*innen sowie die Bev\u00f6lkerung einbeziehen und an Klimaschutz und Energiewende beteiligen<\/li><li><strong>Gew\u00e4sserschutz:<\/strong> Untersuchung unserer Gew\u00e4sser auf Pflanzengifte und auch auf Medikamentenr\u00fcckst\u00e4nde. In diesem Zusammenhang sind schon erfolgreich Anstrengungen unternommen worden. Weiterer Ausbau der Kl\u00e4ranlage mit Reinigungsstufe 4 (Filterung von Mikroschadstoffen und Medikamentenresten)<\/li><li>In <strong>Neubaugebieten<\/strong> Solarenergienutzung und Passivhausbauweise \u00fcber Bebauungspl\u00e4ne, Kaufvertr\u00e4ge und Konzeptvergaben durchsetzen und die M\u00f6glichkeiten des Baurechts zum Ausschluss von fossilen Brennstoffen aussch\u00f6pfen. Verbot von Schotterg\u00e4rten, um Lebensraum von Insekten und Kleintieren zu erhalten und unn\u00f6tige Aufheizung im Sommer zu vermeiden<\/li><li>Ausschreibung \u00f6ffentlicher Bauvorhaben nach nachhaltig \u00f6kologischen Kriterien (z.B. Nutzung von Recyclingbeton)<\/li><li>Reinheim soll plastikfrei werden<\/li><li><strong>Pflanzung<\/strong> von B\u00e4umen und Hecken (auch an Stra\u00dfen und Radwegen), Bl\u00fchwiesen zur F\u00f6rderung der Artenvielfalt, Bienen- Insekten und Fledermaushotels. Unterst\u00fctzung von Privatinitiativen mit dem Ziel der \u00f6kologisch nachhaltigen Begr\u00fcnung \u00f6ffentlicher und privater Fl\u00e4chen. Damit erh\u00f6hen wir gleichzeitig die Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr B\u00fcrger*innen und mildern die Folgen h\u00f6herer Temperaturen aufgrund der Klimaerw\u00e4rmung f\u00fcr unsere Stadt ab<\/li><li><strong>Gr\u00fcnstreifen<\/strong> entlang von Stra\u00dfen mit ein- oder zweij\u00e4hrigen Wildblumen<\/li><li>Unterst\u00fctzung von Baumpatenschaften, Erstellen einer kommunalen <strong>Baumsatzung<\/strong><\/li><li>Verbindung der Stadtteile mit der Kernstadt durch \u201egr\u00fcne Achsen\u201c<\/li><li>Unterst\u00fctzung der <strong>Reinheimer Naturschutzscheune:<\/strong> Aufkl\u00e4rung und Bildungsarbeit zum Thema Artenschutz; Wald- und Feuchtgebiete erhalten und erweitern, sowie Vernetzung von Feldgeh\u00f6lzen. Ausweisung von Schutzgebieten, diese dauerhaft f\u00f6rdern und bewahren<\/li><li>Anlein-Gebot f\u00fcr Hunde w\u00e4hrend der Brut- und Setzzeit<\/li><li>Kein Anbau von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen. Auf Antrag der <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> verzichtet die Stadt auf von ihr verpachteten Fl\u00e4chen seit 2006 auf den Anbau von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen und die Nutzung von Glyphosat<\/li><li>Aufkl\u00e4rungsarbeit bei Landwirten und B\u00fcrgerInnen, um eine <strong>gentechnik- <\/strong>und <strong>glyphosatfreie<\/strong> Landwirtschaft und Gartenbewirtschaftung auch au\u00dferhalb des direkten Einflu\u00dfbereiches der Stadt zu erreichen, weil es sich dabei um eine nicht kontrollierbare Technologie bzw. Chemie mit unabsehbaren Folgen f\u00fcr Mensch und Tier handelt<\/li><li>Beratung und Aufkl\u00e4rung der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr\/\u00fcber eine naturnahe <strong>Gartengestaltung<\/strong><\/li><li><strong>Beleuchtungskonzept<\/strong> f\u00fcr Reinheim unter Ber\u00fccksichtigung von Energieverbrauch und Naturschutz<\/li><li>Konsequente naturnahe Umgestaltung von <strong>Wasserl\u00e4ufen<\/strong> (z.B. Gersprenz, Wembach, Dilsbach)<\/li><li>Sensibilisierung der Menschen f\u00fcr umweltbewusstes und tierwohlorientiertes <strong>Konsumverhalten<\/strong> (kritischer Umgang mit Massentierhaltung und industrialisierter Landwirtschaft)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>\u201e<em>Die Krise, in die die Vielfalt des Lebens, die Biodiversit\u00e4t, geraten ist, erlangt zunehmend politisches Gewicht. Widerstand formiert sich in breiter Front aus der Bev\u00f6lkerung. Es geht nicht mehr nur um die Frage, ob die Menschheit eineinhalb Grad Celsius Temperaturanstieg auf der Erde vertr\u00e4gt und wie schnell das globale Klima sich ver\u00e4ndern wird. Es geht vor allem darum, die Erde f\u00fcr alle lebenswert zu erhalten. Wir d\u00fcrfen die Verluste an Artenvielfalt nicht l\u00e4nger einfach \u201edem Klimawandel\u201c zuschreiben. Solche Erkl\u00e4rungen sind die perfekte Entschuldigung f\u00fcr (politische) Unt\u00e4tigkeit.\u201c (Josef H. Reichholf in \u201eVom Verstummen der Welt\u201c)<\/em><\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">STADTENTWICKLUNG, BAUEN, WOHNEN<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Stadtentwicklung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> wollen eine lebenswerte und nachhaltige Stadt Reinheim. Hier sollen alle Menschen gut zusammenleben k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt u.a. die Aufenthaltsqualit\u00e4t im Stadtgebiet und den Ortsteilen und dass die Versorgung der B\u00fcrger gesichert ist. Uns fehlt in Reinheim noch immer ein Stadtentwicklungskonzept und ein integriertes Klimaschutzkonzept. Beides ist notwendig und muss gemeinsam auch mit der Wirtschaftsf\u00f6rderung entwickelt werden, um allen Anforderungen gerecht werden zu k\u00f6nnen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Standortmanagement mit Fl\u00e4chenmonitoring f\u00fcr die Innenentwicklung: <\/strong>Optimierung der Kommunikation zwischen Grundst\u00fccks- \/ Hauseigent\u00fcmern mit potentiellen Nutzer*innen\/Mieter*innen<\/li><li><strong>Planvolles Anwerben von notwendigem Handel:<\/strong> gute Rahmenbedingungen f\u00fcr regionalen, \u00f6kologischen, fairen Handel &#8211; wie zum Beispiel f\u00fcr den Wochenmarkt im Hofgut &#8211; verst\u00e4rkt anbieten und unterst\u00fctzen Hilfreich kann auch ein Online-Portal der Stadt zur Wirtschaftsf\u00f6rderung dieser Anbieter sein<\/li><li><strong>Planvolles Anwerben von notwendigem Gewerbe: <\/strong>gute Rahmenbedingungen anbieten f\u00fcr Hersteller und Dienstleister, die einen wichtigen Beitrag zur Versorgung von Menschen leisten sowie faire und gerechte Arbeitsbedingungen garantieren Hilfreich kann auch hier ein Online-Portal der Stadt zur Wirtschaftsf\u00f6rderung dieser Anbieter sein<\/li><li><strong>Aufenthaltsqualit\u00e4t<\/strong>: Gestaltung des \u00f6ffentlichen Raumes so, dass er zum Verweilen einl\u00e4dt: f\u00fcr alle Verkehrsteilnehmer in der Stadt maximal Tempo 30 km\/h, barrierefrei, sch\u00f6ne Gr\u00fcnanlagen, gutes Mobilit\u00e4tskonzept (Fu\u00df, Rad, \u00d6PNV), keine Abgase, Sitzgelegenheiten Das Projekt Shared Space* f\u00fcr die obere Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe muss z\u00fcgig vorangebracht werden und wir brauchen eine L\u00f6sung f\u00fcr die untere Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe \u2013 der LKW Durchgangsverkehr muss raus aus der Stadt<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die <strong>Digitalisierung<\/strong> bietet Chancen gerade auch f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum und ist insgesamt ein zentraler Standortfaktor geworden. Wir wollen weiteren Breitbandausbau und <strong>schnelles Internet <\/strong><strong>im gesamten Stadtgebiet bis zur letzten Milchkanne:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>um die Wirtschaft zu st\u00e4rken und Arbeitspl\u00e4tze zu erhalten. Damit die Menschen auf dem Land im Homeoffice arbeiten k\u00f6nnen und Konferenzen und Teambesprechungen digital stattfinden k\u00f6nnen<\/li><li>damit Verwaltungsangelegenheiten wie zum Beispiel das Beantragen eines Personalausweises von zu Hause aus erledigt werden k\u00f6nnen<\/li><li>um \u00c4rzt*innen, Gesch\u00e4ftspartner, Kollegen, Mitsch\u00fcler, Kommilitonen und nat\u00fcrlich auch Familie per Videokonferenz zu erreichen<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Gleichzeitig sollen die \u201eanalogen \/ pers\u00f6nlichen \u201c Angebote in der Stadt nat\u00fcrlich erhalten bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gleichwertige Lebensverh\u00e4ltnisse auch in den Ortsteilen und Au\u00dfenbezirken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In Reinheim leben 9.000 Menschen au\u00dferhalb der Kernstadt In den Ortsteilen und in Einzellagen. Auch hier muss daf\u00fcr gesorgt werden, dass die Vielfalt f\u00fcr kulturelles Geschehen, f\u00fcr Vereine, f\u00fcr Bildungsangebote und auch die Versorgung mit den Dingen des t\u00e4glichen Bedarfes sowie die medizinischen Versorgung erhalten bleibt bzw. wieder verbessert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Klimagerechtes und nachhaltiges Bauen und Wohnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> wollen unn\u00f6tige Fl\u00e4cheninanspruchnahme vermeiden und Gewerbefl\u00e4chen effizienter nutzen. Dr\u00e4ngende Umweltprobleme wie Fl\u00e4chenverbrauch, R\u00fcckgang der Artenvielfalt und Klimawandel m\u00fcssen st\u00e4rker ber\u00fccksichtigt werden angesichts der massiv fortschreitenden Umwelt- und Klimaprobleme.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir verfolgen konsequent die verbindliche Anwendung des <strong>Konzeptes f\u00fcr Bauma\u00dfnahmen<\/strong> (Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 24.11.2020), die bei der zuk\u00fcnftigen Zustimmung zu Bauvorhaben <strong>klimafreundliches Bauen<\/strong> aktiv einfordert und die Nutzung m\u00f6glichst vieler Dachfl\u00e4chen, Fassaden und Balkone in der Stadt f\u00fcr die Stromerzeugung mit Photovoltaikanlagen genutzt sehen will. Wir setzen auf eine intelligente, \u00f6kologisch geleitete effektivere Fl\u00e4chennutzungund entsprechend nachhaltige Bodennutzung zur Erhaltung der Landschaft und ihrer Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>In Neubaugebieten m\u00f6chten wir <strong>Solarenergienutzung<\/strong> und <strong>Passivhausbauweise<\/strong> \u00fcber Bebauungspl\u00e4ne, Kaufvertr\u00e4ge und Konzeptvergaben durchsetzen und die M\u00f6glichkeiten des Baurechts zum Ausschluss von fossilen Brennstoffen aussch\u00f6pfen. Bei allen zuk\u00fcnftigen Neubauten und Sanierungen ist ein erh\u00f6hter zeitgem\u00e4\u00dfer und zukunftsf\u00e4higer Effizienzstandard zu realisieren. F\u00fcr Bestandsgeb\u00e4ude setzen wir uns f\u00fcr die massive Anregung f\u00fcr <strong>energetische Sanierung<\/strong> ein. F\u00fcr Beides w\u00fcnschen wir uns entsprechende Aktivit\u00e4ten des Energiemanagements des Bauamtes in Zusammenarbeit mit einem Klimamanagement-Experten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch bei den <strong>Baumaterialien<\/strong> m\u00fcssen Nachhaltigkeitsaspekte ber\u00fccksichtigt werden: \u00f6kologische, \u00f6konomische, soziokulturelle und funktionale, sowie technische Qualit\u00e4t m\u00fcssen im Sinne einer nachhaltigen und klimaneutralen Entwicklung bewertet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Geb\u00e4udebau der st\u00e4dtischen Verwaltung muss hier immer als Vorbild vorangehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bezahlbarer Wohnraum<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Wohnungspolitik ist am Gemeinwohl orientiert \u2013 <strong>Wohnen ist ein Menschenrecht<\/strong>. Bezahlbaren Wohnraum kann allein der Wohnungsmarkt nicht regeln, sondern daf\u00fcr sind Richtungsentscheidungen der Politik erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen f\u00fcr alle B\u00fcrger*innen angemessenen, bezahlbaren und den unterschiedlichen Lebensentw\u00fcrfen gerecht werdenden Wohnraum. Verschiedene Wohnformen in einem ausgewogenen Verh\u00e4ltnis k\u00f6nnen die soziale Vielfalt unserer Stadt f\u00f6rdern und bewahren: Sowohl f\u00fcr kleine und gro\u00dfe Familien als auch f\u00fcr Single-Haushalte muss ein Angebot vorhanden sein. Um auf die jeweilige Bedarfslage rechtzeitig eingehen zu k\u00f6nnen, ben\u00f6tigen wir einen Wohnraum-Bericht der Stadtverwaltung. Auf dieser Grundlage kann das F\u00f6rdern f\u00fcr den Bau von Mehrfamilienh\u00e4usern und\/oder Einfamilienh\u00e4usern einerseits bei der Verdichtung im Innenraum der Stadt als auch bei der eventuellen Ausweisung von neuen Baugebieten bedarfsgerecht erfolgen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Sozialwohnungen <\/strong>im Bestand halten, um dauerhaft g\u00fcnstigen Wohnraum zur Verf\u00fcgung zu haben<\/li><li>Bevorzugt <strong>Innenverdichtung <\/strong>vor Ausweisung neuen Baulandes; wenn m\u00f6glich h\u00f6her bauen, um weniger Fl\u00e4che zu versiegeln<\/li><li>Bauland wie bisher nur f\u00fcr kommunale Projekte, um weiterhin der <strong>Bodenspekulation <\/strong>keinen Raum zu geben<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Neue Wohnmodelle und Wohnformen f\u00f6rdern<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Alternative Wohnprojekte sind eine wertvolle Erg\u00e4nzung zum allgemeinen Wohnungsbau: Wir unterst\u00fctzen Mehrgenerationenh\u00e4user und neue Wohnformen f\u00fcr \u00e4ltere Menschen und auch passende Appartements oder Wohngemeinschaften f\u00fcr Student*innen und Auszubildende. Baugemeinschaften und selbstorganisierte Wohnprojekte wollen wir bei der Vergabe von Baufl\u00e4chen bevorzugen.<\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">MOBILIT\u00c4T &amp; VEHRKEHR<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Klimafreundliche Mobilit\u00e4t f\u00fcr Alle!<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unser Leben erfordert von uns allen ein hohes Ma\u00df an Mobilit\u00e4t. Viele Wege im Alltag und der Freizeit finden in der Stadt, zwischen den Stadtteilen und in der Region statt: zu Fu\u00df, mit dem Fahrrad, dem \u00f6ffentlichen Verkehr oder dem privaten Auto. Hinzu kommt der Verkehr zur Versorgung mit Wirtschaftsg\u00fctern.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Anspr\u00fcche und Bedarfe der Verkehrsarten gilt es gerecht, ressourcenschonend und umweltfreundlich zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Reinheim bietet in und mit seinen Stadtteilen bereits gute Voraussetzung, um viele Wege zu Fu\u00df oder mit dem Fahrrad\/E-Bike zu bew\u00e4ltigen. Das \u00d6PNV-Angebot mit der Odenwaldbahn und den Regionalbuslinien kann f\u00fcr viele Wege eine gute Alternative zum eigenen Auto sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE <\/strong>stehen f\u00fcr <strong>saubere Luft<\/strong>, weniger L\u00e4rm, <strong>mehr<\/strong> <strong>Sicherheit<\/strong> zu Fu\u00df und mit dem Rad , f\u00fcr ein <strong>r\u00fccksichtsvolles Miteinander<\/strong> von zu Fu\u00dfgehenden, Radfahrenden und dem motorisierten Verkehr sowie eine hohe <strong>Aufenthaltsqualit\u00e4t<\/strong> in unserer Stadt. Eine Verkehrspolitik, die dieses in Verbindung mit alternativen Mobilit\u00e4tsangeboten und dem \u00f6ffentlichen Nahverkehr leistet, ist unser Ziel: in der Kernstadt, in den Stadtteilen und dazwischen. Der Klimaschutz und die Gesundheit der Bewohner unserer Stadt ist das Bestreben unserer Verkehrspolitik und treten wir ein f\u00fcr eine<strong>Verkehrswende<\/strong> .<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unsere Ziele:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Gleichberechtigung der Verkehrsarten<\/strong> mit einer fairen Fl\u00e4chenverteilung f\u00fcr den Fu\u00df- und Radverkehr<\/li><li>Fl\u00e4chengerechte Umgestaltung der <strong>Ortsdurchfahrt\/Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe<\/strong>: Es muss eine Freude sein, in Reinheim vor den Gesch\u00e4ften zu flanieren und angstfrei auf der Hauptstra\u00dfe mit dem Fahrrad zu fahren Schaffen von barrierefreien und sicheren (Schul-)Wegen zu Fu\u00df Herstellen von sicheren und attraktiven <strong>Verbindungen<\/strong> in Reinheim und den Stadtteilen f\u00fcr das Fahrrad sowie einem qualit\u00e4tsvollen Angebot an Fahrradabstellpl\u00e4tzen<\/li><li>Leihangebote und Mietstationen sollen dieses Konzept erweitern<\/li><li>Bedarfsgerechte Fortentwicklung der Angebote im <strong>\u00f6ffentlichen Nahverkehr<\/strong> Ausbau des Bahnhofes zu einer Mobilit\u00e4tsstation mit Sharing-Angeboten so wie bereits im aktuellen Nahverkehrsplan des Landkreises Darmstadt-Dieburg und der Stadt Darmstadt vorgeschlagen.<\/li><li>Reduzierung des <strong>LKW-Verkehrs<\/strong> durch die Kernstadt durch ein LKW-Durchfahrtsverbot.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Handlungskonzept f\u00fcr den Fu\u00dfverkehr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die besondere <strong>Struktur unserer Stadt<\/strong> fordert von uns L\u00f6sungen f\u00fcr die Wege zwischen unseren vier Stadtteilen. Wir wollen Orte schaffen mit Schatten und B\u00e4nken, an denen man sich ausruhen und treffen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder geht in Reinheim auch zu Fu\u00df, deshalb sind <strong>Fahrzeug-Geschwindigkeiten<\/strong> dort zu reduzieren, wo sie uns alle sch\u00fctzen: vor L\u00e4rm und Gefahr. Und wir brauchen Wege, die zum Ausschreiten und Flanieren gen\u00fcgend Raum und \u00dcbersichtlichkeit geben: Wege, Geb\u00e4ude und Pl\u00e4tze barrierefrei gestalten, Wartezeiten an Ampeln und Kreuzungen reduzieren und dem Zebrastreifen in unserer Stadt wieder mehr Raum geben. Durch Ruhepl\u00e4tze und B\u00e4nke k\u00f6nnen auch Mobilit\u00e4tseingeschr\u00e4nkte besser am Leben im Stadtgebiet teilnehmen. Vorbild ist uns die \u201eBesitzbare Stadt Griesheim\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch die <strong>Umgestaltung<\/strong> der bisher haupts\u00e4chlich autofokussierten Stadt werden andere Nutzungen des \u00f6ffentlichen Raumes m\u00f6glich. Ein Anfang ist mit dem von den <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> initiierten <strong>Shared-Space* Projekt<\/strong> in der Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe n\u00f6rdlich des Bahn\u00fcberganges gemacht, das inzwischen in der Planungsphase ist. Durch die Beteiligung interessierter Reinheimer*Innen wurden die unterschiedlichen Bed\u00fcrfnisse und Anforderungen sichtbar und k\u00f6nnen integriert werden. Ziel ist es, durch die Gestaltung der Verkehrsfl\u00e4che ein gleichberechtigtes Miteinander der Verkehrsarten zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>*Shared Space ist ein Verkehrskonzept, das vorsieht, dass sich alle Verkehrsteilnehmenden \u2013 ob zu Fu\u00df, mit dem Rad oder dem Auto \u2013 gleichberechtigt den Stra\u00dfenraum teilen. Verkehrsschilder und Ampeln sind auf ein Minimum reduziert, die Wege ohne Bordsteine gebaut. Weniger Regeln f\u00fchren zu einer erh\u00f6hten Aufmerksamkeit und zu mehr gegenseitiger R\u00fccksichtnahme. Shared Space funktioniert, wie in europ\u00e4ischen Pilotprojekten bewiesen wurde, und bedeutet ein Mehr an Sicherheit und Lebensqualit\u00e4t \u2013 f\u00fcr alle!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch der geplante Umbau der unteren Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe &#8211; mit weiterhin reduzierter Geschwindigkeit 30 km\/h &#8211; bringt eine Verbesserung der Aufenthaltsqualit\u00e4t f\u00fcr zu Fu\u00df Gehende. Die vorgestellte Planung m\u00f6chten wir deshalb voranbringen und bis zur Umsetzung begleiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handlungskonzept f\u00fcr den Radverkehr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ein besonderes Augenmerk wird von uns auf die Verbesserung der <strong>Radinfrastruktur<\/strong> &nbsp;gelegt, um Radfahren in Reinheim attraktiv und praktisch zu machen. Dazu geh\u00f6ren z.B. das \u00d6ffnen von Einbahnstra\u00dfen in der Gegenrichtung, das Freihalten von Einm\u00fcndungen von parkenden Fahrzeugen f\u00fcr eine gute Sicht und der Ausbau von Radwegen \u2013 auch entlang der B426 nach Otzberg oder Ober-Ramstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Anbindung an die umliegenden Gemeinden und St\u00e4dte soll weiter verbessert und ausgebaut werden, ebenso die regionalen Radrouten R9, R7 und R20. Denn schon heute herrscht reger Alltags- und Freizeit-Radverkehr auf unseren Wegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Ausbau des Radverkehrsnetzes nach den Empfehlungen des <strong>Radverkehrskonzepts des Landkreises<\/strong> mit den Ausbaustandards des Landes Hessen muss unser Ziel sein. Eine Verdopplung der Radfahrenden auf inner\u00f6rtlichen Wegen bis 2030 ist erreichbar.<\/p>\n\n\n\n<p>An den Zielen sind sichere und qualit\u00e4tsvolle Radabstellm\u00f6glichkeitenanzubieten, auch f\u00fcr Lastenr\u00e4der, um bequem mit dem Rad z.B. Eink\u00e4ufe oder Besorgungen zu t\u00e4tigen oder unbesorgt den \u00d6PNV nutzen zu k\u00f6nnen. Auch im Freizeitbereich oder an den Sportanlagen sollen sichere Radabstellm\u00f6glichkeiten zur Verf\u00fcgung gestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handlungskonzept f\u00fcr Busse und Bahnen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir brauchen, um den t\u00e4glichen Verkehr zu reduzieren und die L\u00e4rmbelastung f\u00fcr alle zu senken, einen gut aufeinander abgestimmten Fahrplan, um die Attraktivit\u00e4t des <strong>\u00f6ffentlichen Verkehrs <\/strong>bis nach Frankfurt zu f\u00f6rdern. Kurze Taktzeiten, vor allem in den Spitzenstunden, und durchg\u00e4ngig Verbindungen in alle <strong>Ortsteile<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine bessere Anbindung des Radverkehrs an die Haltestellen mit attraktiven und sicheren Abstellm\u00f6glichkeiten auch f\u00fcr hochpreisige Fahrr\u00e4der kann hierzu einen Beitrag leisten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handlungskonzept f\u00fcr den motorisierten Verkehr<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Wege mit dem Auto zur\u00fcckgelegt werden m\u00fcssen, dann sollte dies m\u00f6glichst umwelt- und ressourcenschonend geschehen. Um der Klimakrise zu begegnen, m\u00fcssen daher Voraussetzungen f\u00fcr die Nutzung <strong>alternativer Antriebe<\/strong> aus erneuerbaren Energien geschaffen werden, sonst funktionieren Klimaschutz und Verkehrswende nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Die untere Darmst\u00e4dter Stra\u00dfe soll in ihrem gesamten Verlauf als \u00f6ffentlicher Raum ein Ort der Begegnungen (Tempo 30 Zone) werden und nicht nur als Durchfahrtsstra\u00dfe genutzt werden. Um das durchsetzen zu k\u00f6nnen ist dies neben der L\u00e4rmbelastung ein Grund, warum die <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> nach wie vor die <strong>Entwidmung der B426 im Stadtgebiet<\/strong> als Bundesstra\u00dfe erreichen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem ganzt\u00e4gigen <strong>LKW-Durchfahrtverbot<\/strong> und der M\u00f6glichkeit \u00fcber die B26 und die B45 Reinheim gro\u00dfr\u00e4umig zu umfahren, besteht eine gute Alternative, den durchfahrenden LKW-Verkehr weitr\u00e4umig um Reinheim herum zu leiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Bau einer weiteren Umgehungsstra\u00dfe &#8211; wie derzeit im Gespr\u00e4ch als Ost\/West Umgehung zwischen dem Kreisel bei Spachbr\u00fccken und der Br\u00fccke n\u00f6rdlich von Ueberau &#8211; lehnen wir dagegen ab. Eine Umgehungsstra\u00dfe w\u00fcrde dort \u00f6kologisch und landwirtschaftlich wertvolle Fl\u00e4chen (Flora\/Fauna-Habitat) zerst\u00f6ren und ganz Reinheim von seinem Naherholungsgebiet abtrennen. Die Verbindung in die n\u00f6rdlichen Ortsteile w\u00e4re verstellt, und L\u00e4rm und Verkehr w\u00fcrden dort signifikant zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede Stra\u00dfe f\u00fchrt immer wieder zu mehr Verkehr; f\u00fcr uns <strong>GR\u00dcNE<\/strong> steht eine grunds\u00e4tzliches Umdenken f\u00fcr den motorisierten Verkehr deshalb im Vordergrund.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leihsysteme und Car-Sharing<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Verkehrskonzepte, die es jedem gestatten, sich klimafreundlich und gesundheitsbewusst zu bewegen und mit fairer Mobilit\u00e4t sein Ziel zu erreichen, sind zu bevorzugen. Hierzu z\u00e4hlen auch die Bereitstellung von Leihr\u00e4dern und Leihfahrzeugen (auch im privaten Bereich) und ein Ausbau der <strong>Car-Sharing<\/strong> Angebote. On-Demand-Angebote des RMV, Mitfahrbank, AST (Anrufsammeltaxi)k\u00f6nnten auch in Reinheim eine begr\u00fc\u00dfenswerte und sinnvolle Erg\u00e4nzung des \u00f6ffentlichen Verkehrs sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handlungsfeld: Kommunikation und Information<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Mobilit\u00e4tswende kommt nicht von alleine. Hierzu bedarf der Kommunikation mit den Menschen, den Nachbargemeinden und St\u00e4dten, sowie aller am Verkehr Beteiligten. Organisationen f\u00fcr den Fu\u00dfverkehr, dem Radverkehr, dem Transportgewerbe, den Gesch\u00e4ften und den Sozialen Tr\u00e4gern. Es braucht einen festen Mobilit\u00e4tsbeauftragten in der Stadt: f\u00fcr Fu\u00df- und Radverkehr; f\u00fcr Engagement im schulischen, betrieblichen und kommunalen Mobilit\u00e4tsmanagement. F\u00fcr die Umsetzung der infrastrukturellen Ma\u00dfnahmen stehen auf Bundes- und Landesebene verschiedene F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten bereit. Auch hier ist der Mobilit\u00e4tsbeauftragte als Berater und Initiator gefragt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00dcbrigens: Durch das Erreichen einer hohen Aufenthaltsqualit\u00e4t im \u00f6ffentlichen Raum profitieren auch der Einzelhandel und die Gastronomie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klimaanpassung: Weniger motorisierter Verkehr dient neben dem Klimaschutz auch dem Gesundheitsschutz, weil weniger Schadstoffe in die Atemluft gelangen. F\u00fcr die Klimaanpassung brauchen wir z.B. ausreichend schattenspendende B\u00e4ume und Stra\u00dfenr\u00e4ume, die auch Starkregenereignisse aushalten, z.B. durch unversiegelte Fl\u00e4chen oder Mulden.<\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\"><strong>SOZIALES<\/strong><\/span><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>F\u00fcr ein gerechtes und chancengleiches gesellschaftliches Miteinander<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir Reinheimer<strong>GR\u00dcNEN<\/strong> stehen f\u00fcr sozialen Zusammenhalt. Nur gemeinsam mit allen B\u00fcrger*innen k\u00f6nnen wir den notwendigen sozialen Zusammenhalt bilden, um die Herausforderungen unserer Zeit vor Ort zu meistern. Gerade in Krisenzeiten wie diesen zeigt sich, wie wichtig eine starke, aktive Zivilgesellschaft ist und was sie ausmacht. Selten war ehrenamtliches Engagement, Solidarit\u00e4t, Toleranz und Verantwortungsgef\u00fchl so gefragt wie heute.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Familien-F\u00f6rderung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das <strong>B\u00fcndnis f\u00fcr Familie<\/strong> ist der richtige Weg, um Familien als Keimzelle des generationen\u00fcbergreifenden Mit- und F\u00fcreinanders zu f\u00f6rdern. Wie bisher werden wir GR\u00dcNEN diese Initiative unterst\u00fctzen.<\/li><li>Die <strong>Kita-Betreuung<\/strong> von unter 3-j\u00e4hrigen soll mittelfristig kostenfrei sein. Aufgrund der angespannten Finanzlage streben wir zun\u00e4chst eine einkommensabh\u00e4ngige Staffelung an.<\/li><li>Der von den <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> vor fast 15 Jahren initiierte <strong>Kindersozialfonds<\/strong> muss weiter unterst\u00fctzt werden.<\/li><li>Ein Viertel unserer Bev\u00f6lkerung ist heute \u00fcber 60 Jahre alt. Um dieser demographischen Ver\u00e4nderungen gerecht zu werden, wurde die Stelle einer \u201e<strong>Seniorenbeauftragten<\/strong>\u201c eingerichtet, die die Belange und Bed\u00fcrfnisse \u00e4lterer Menschen im Blick hat und Angebote aufbaut. Hier fehlt noch das Mitspracherecht in st\u00e4dtischen Gremien z.B. Sozial- oder Bauausschuss.<\/li><li>Die Lebenserfahrung der Senior*innen ist eine wertvolle Ressource, die wir viel st\u00e4rker f\u00fcr ganz Reinheim nutzen wollen. Dazu soll das <strong>ehrenamtliche Engagement <\/strong>der \u00c4lteren gezielt gef\u00f6rdert und mit der Jugendarbeit verzahnt werden.<\/li><li>Um f\u00fcr Kinder und Jugendliche in Reinheim einen Ort zu schaffen, an dem sie sich in einem gesch\u00fctzten Rahmen ausprobieren und zu m\u00fcndigen engagierten B\u00fcrgern entwickeln k\u00f6nnen, muss das bisherige Angebot dringend erweitert und ausgebaut werden. Wir <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> w\u00fcnschen uns einen Ort im Stadtzentrum, an dem sich <strong>Jung und Alt sowie verschiedene Kulturkreise begegnen <\/strong>und voneinander lernen.<\/li><li>Dezentral soll in den Ortsteilen Treffpunkte f\u00fcr die Jugendlichen eingerichtet werden. \u00dcber das Jugendcafe in Georgenhausen\/Zeilhard hinaus sollte es auch wieder in der Kernstadt ein <strong>offenes Jugendzentrum<\/strong> geben, um auch Jugendlichen im Alter von 12-18 einen regelm\u00e4\u00dfigen Treffpunkt zu bieten. Die \u00d6ffnungszeiten sollten den Bedarfen der Jugendlichen angepasst werden.<\/li><li>Um Kinder- und Jugendliche in Reinheim gezielt zu betreuen, muss die bereits bestehende Stelleder\/des <strong>Kinder- und Jugendbeauftragten<\/strong> zeitnah wieder besetzt und mit einem ausreichenden Budget ausgestattet werden. Der\/die Kinder- und Jugendbeauftragte soll sich um die Belange und Probleme von Kindern und Jugendlichen in Zusammenarbeit mit Streetworker und Stadtjugendpflege k\u00fcmmern und diese beraten (Konfliktberatung bzgl. Schule und Elternhaus, Vermittlung von Angeboten verschiedener Art \u2013 Lernen, Freizeit, Betreuung bei seelischen Problemen, Bewerbungshilfe f\u00fcr arbeitslose Jugendliche und Unterst\u00fctzung bei der Suche nach Lehrstellen und Arbeitspl\u00e4tzen).<\/li><li>F\u00fcr Kinder und Jugendlichen soll das <strong>Jugendparlament\/Jugendforum<\/strong> genutzt und gef\u00f6rdert werden, um diese an die Belange der Stand Reinheim heranzuf\u00fchren und deren politisches Bewusstsein zu st\u00e4rken.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Gewalt- und Sucht-Prophylaxe und F\u00f6rderung der Toleranzbereitschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diese allgemeine Aufgaben der Stadt werden wir die bestehenden Beratungs- und Kompetenzzentren f\u00fcr Kinder, Jugendliche, \u00e4ltere B\u00fcrgerInnen und Familien unterst\u00fctzen und f\u00f6rdern (Streetworker, Jugendpflege, Kinder- und Jugendbeauftragte\/r, Seniorenbeauftragte\/r, Frauenbeauftragte, Internationales B\u00fcro, Kinderg\u00e4rten, B\u00fcndnis f\u00fcr Familie, Vereine).<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00f6rderung des sozialen Engagements und der sozialen Verantwortung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Stadt Reinheim soll bei Ausschreibungen verst\u00e4rkt Aspekte der sozialen Verantwortung ber\u00fccksichtigen und Herstellungs- und Handelsbedingungen recherchieren. Sie soll auch weiterhin auf Produkte verzichten, die durch Kinderarbeit hergestellt wurden.<\/li><li>Wir setzen uns wie in den letzten Jahren auch weiter f\u00fcr eine menschenw\u00fcrdige <strong>Fl\u00fcchtlingspolitik<\/strong> und aktive Willkommenskultur ein.<\/li><li>Zur F\u00f6rderung des internationalen Zusammenwachsens unterst\u00fctzen wir das <strong>Int<\/strong><strong>ernationale B\u00fcro<\/strong> Reinheims und dessen Austauschprogramme mit den Partnerst\u00e4dten Reinheims.<\/li><li>Wir wollen die Vereinsf\u00f6rdersatzung so \u00e4ndern, dass auch <strong>karitative Vereine<\/strong> \u00fcber Investitionen hinaus auf Antrag gef\u00f6rdert werden k\u00f6nnen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst liegt f\u00fcr uns <strong>GR\u00dcNE<\/strong> der Schl\u00fcssel f\u00fcr eine erfolgreiche Stadtentwicklung in der aktiven <strong>Partizipation der B\u00fcrger*innen<\/strong>. Daher bitten wir sie hier nicht nur um ihre Stimme, sondern auch um ihre<strong> <\/strong><strong>aktive Mitarbeit<\/strong>, um Reinheim zu einem noch lebenswerteren Ort zu machen.<\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\"><strong>WIRTSCHAFT, HANDWERK, LANDWIRTSCHAFT<\/strong><\/span><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Wirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>GR\u00dcN ist kommunale Wirtschaftspolitik mit Weitblick.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir stehen f\u00fcr eine vielf\u00e4ltige Wirtschaft vor Ort, die langfristig gute Arbeits- und Ausbildungspl\u00e4tze schafft. <strong>Wir bestimmten heute, wie unsere Wirtschaft von morgen aussieht.<\/strong> Die Zukunftstrends liegen in der Energie- und Rohstoffeffizienz, der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft und der Bildung. Wir ben\u00f6tigen fortlaufend neue Ideen und Menschen, die diese umsetzen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine funktionierende und innovative Wirtschaft ist Grundvoraussetzung f\u00fcr den Wohlstand der B\u00fcrger unserer Stadt. Die derzeitige Corona-Pandemie hat uns aufgezeigt, wie verletzlich unser Wirtschaftssystem ist. Es liegt an Politik und Verwaltung, jetzt die Weichen in Reinheim f\u00fcr eine nachhaltige Wirtschaftspolitik zu stellen. Denn unsere Ressourcen sind endlich und die n\u00e4chste Krise kommt bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> wollen, dass die Stelle der <strong>Wirtschaftsf\u00f6rderung bei der Stadt<\/strong> den ans\u00e4ssigen Unternehmen hilft, ihre Betriebe nach nachhaltigen Kriterien fit f\u00fcr die Zukunft zu machen. Wir f\u00f6rdern beispielsweise die regionale Wertsch\u00f6pfung durch die Vernetzung der Wirtschaftstreibenden. Beratungsangebote zu den Themen erneuerbare Energien und Energiesanierung, helfen den B\u00fcrger*innen Kosten zu sparen und Ressourcen zu schonen, sichern aber gleicherma\u00dfen Auftr\u00e4ge f\u00fcr die lokalen Handwerks-, Dienstleistungs- und Handelsbetriebe und sind ein gro\u00dfer Schritt auf dem Weg zur Klimaneutralit\u00e4t von Reinheim. Die St\u00e4rkung regionaler Handwerks- und Wirtschaftsbetriebe ist notwendig, da sie die Stabilit\u00e4t von Wirtschaft und Besch\u00e4ftigung vor Ort erh\u00f6ht. Wir wollen eine Wirtschaft, die Wohlstand sichert und eine gesunde Umwelt und soziale Gerechtigkeit gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen einen Dialog mit Immobilieneigent\u00fcmer*innen, Einzelh\u00e4ndler*innen, Verwaltung, Politik und B\u00fcrger*innen zur weiteren Entwicklung des Einzelhandels. Regionale Anbieter*innen sollen st\u00e4rker bei Beschaffungsrichtlinien ber\u00fccksichtigt werden. Wir wollen ein Regional-Fair-Bio-Reinheim-Siegel etablieren und lokal und nachhaltig hergestellte Produkte f\u00f6rdern sowie einen CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruck als Kriterium f\u00fcr die Vergabe \u00f6ffentlicher Auftr\u00e4ge einf\u00fchren. So k\u00f6nnen unsere Betriebe, die bereits ihrer Verantwortung gerecht werden, besonders herausgestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine starke Wirtschaft ist kein Selbstzweck. Nur wenn die Menschen vom Wirtschaftssystem ausreichend profitieren, findet dieses langfristige Akzeptanz. Eine soziale Marktwirtschaft ist ein Kern unserer Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Handwerk<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ohne Handwerk geht nichts. Handwerk ist Arbeitgeber, Leistungstr\u00e4ger, Innovationstreiber und unverzichtbar f\u00fcr die Energiewende. Daher st\u00e4rken wir das Handwerk. 2025 braucht jeder sechste Betrieb einen Nachfolger. Zudem er\u00f6ffnet die Digitalisierung zwar Chancen, stellt insbesondere aber die kleineren Betriebe vor enorme Herausforderungen. Junge Menschen fr\u00fchzeitig f\u00fcr das Handwerk begeisterten durch Vernetzung mit den ans\u00e4ssigen Schulen und dem Schaffen zeitgem\u00e4\u00dfer Formate zur Pr\u00e4sentation der Betriebe ist eine unserer zentralen Forderungen f\u00fcr Reinheim.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Keine Energiewende ohne das Handwerk.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Klimaschutz bietet dem Handwerk vielf\u00e4ltige Gesch\u00e4ftsm\u00f6glichkeiten. Das Handwerk spielt eine zentrale Rolle f\u00fcr eine erfolgreiche Energiewende und muss dabei noch st\u00e4rker eingebunden werden. Gerade bei der energetischen Geb\u00e4udesanierung braucht es die Handwerksbetriebe vor Ort, die hierf\u00fcr bei den Menschen werben und diese umsetzen. Bisher liegt die energetische Geb\u00e4udesanierungsrate bei nur etwa einem Prozent. Damit besteht weiterhin erhebliches \u2013 aber bisher ungenutztes \u2013 Potenzial f\u00fcr CO2- Minderungen beim Energieverbrauch in Geb\u00e4uden. Als <strong>GR\u00dcNE<\/strong> m\u00f6chten wir, dass die st\u00e4dtische Wirtschaftsf\u00f6rderung sich auch der Aufgabe annimmt, die Vernetzung des \u00f6rtlichen Handwerks zu unterst\u00fctzen, um gemeinsam Projekte f\u00fcr die Energiewende anzusto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Landwirtschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Landwirt*innen k\u00fcmmern sich um gro\u00dfe Fl\u00e4chen der Natur und sind f\u00fcr unsere Versorgung unverzichtbar. Die Bewahrung unserer Kulturlandschaft ist eine wichtige Aufgabe der Landwirte, doch auch die Stadt verf\u00fcgt \u00fcber eine Vielzahl an Fl\u00e4chen. Beispielsweise sind Bl\u00fchstreifen und Hecken an Ackerr\u00e4ndern, sowie gelebter Artenschutz wichtige Beitr\u00e4ge hierzu. Auch die Minimierung von Pestizid- und G\u00fclleeins\u00e4tzen geh\u00f6rt dazu. Die Stadt pr\u00fcft konsequent, wo illegal in Gemeindebesitz befindliche Randfl\u00e4chen \u00fcberackert werden und sorgt f\u00fcr Abhilfe. Diese Fl\u00e4chen sind konsequent f\u00fcr den Naturschutz zu nutzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verpachtung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen, die im Besitz der Stadt sind, darf nur noch mit entsprechenden Auflagen erfolgen. Wir wollen eine angemessene F\u00f6rderung nachhaltiger und regenerativer Landwirtschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Kleinb\u00e4uerliche Strukturen sollen dabei unterst\u00fctzt werden, damit kleine Erwerbsbetriebe auch in Zukunft weiter wirtschaften k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die F\u00f6rderung von \u00f6kologischer, regenerativer und \u00f6konomischer Landwirtschaft steht im Einklang mit Artenvielfalt und Tierwohl. Extensive Landwirtschaft zum Schutz von Natur und Landschaften erreicht den gew\u00fcnschten schonenden Umgang mit unseren Freifl\u00e4chen. F\u00fcr den Vogel- und Insektenschutz m\u00fcssen langfristige Bl\u00fchfl\u00e4chen ausgewiesen und angelegt werden. Wichtig ist uns die nachhaltige Fl\u00e4chennutzung mit artgerechter und fl\u00e4chengebundener Tierhaltung.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel ist dabei, dass sich die Anteile der \u00f6kologischen Landwirtschaft an den Bundeszielen von 20% bis 2030 orientieren. Die Anteile einer nachhaltigen, bestenfalls regenerativen Landwirtschaft sollen schon bis 2025 erheblich gesteigert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Pflege von Ackerrandstreifen und Stra\u00dfenbegleitgr\u00fcn durch die Stadt muss auch weiterhin dem Naturschutz Priorit\u00e4t einger\u00e4umt und dem bedrohlichen Arten &#8211; und Insektensterben Einhalt geboten werden. Dies umfasst den Einsatz insektenschonender M\u00e4hger\u00e4te und Beschr\u00e4nkung des M\u00e4hens auf das tats\u00e4chlich zwingend Erforderliche f\u00fcr die Verkehrssicherung. Gr\u00e4ben werden nicht oder nur behutsam ausgem\u00e4ht, um die Funktion der Feuchtgebiete wiederherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir sprechen uns gegen Gentechnik bei Pflanzen und Tieren in der Landwirtschaft aus. Die <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> Reinheim stehen f\u00fcr eine gentechnikfreie Region.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Reinheimer Wald<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr die Stilllegung und Renaturierung des Reinheimer Waldes ein. Seit Jahren ein Verlustgesch\u00e4ft, ist die wirtschaftliche Nutzung des Reinheimer-Waldes durch die extremen D\u00fcrrejahre immer mehr zu einer Belastung f\u00fcr den Haushalt geworden. Als R\u00fcckzugsort f\u00fcr Wildtiere und Naherholungsgebiet f\u00fcr unsere B\u00fcrger*innen, fordern wir einen konsequenten Stopp der wirtschaftlichen Nutzung, um das \u00f6kologische Gleichgewicht im Reinheimer Wald wiederherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><strong>Aus der Region auf den Tisch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir verfolgen die konkrete Idee einer Direktvermarktung von lokal erzeugten landwirtschaftlichen Produkten, um den Landwirt*innen einen krisensicheren Absatz ohne Zwischenhandel zu erm\u00f6glichen. Zudem soll den Reinheim*innen der Zugang zu regionalen Lebensmitteln erleichtert werden. Um die Verbraucher-Erzeuger Beziehung zu verbessern, wird M\u00f6glichkeit der Gr\u00fcndung eines Ern\u00e4hrungsrates in Reinheim gepr\u00fcft.<\/p>\n\n\n\n<p>Um die Wichtigkeit unserer Landwirt*innen zu verdeutlichen und eine Wertsch\u00e4tzung der Arbeit sowie der erzeugten Lebensmittel zu unterst\u00fctzen, werden wir die Aufkl\u00e4rungsarbeit f\u00fcr Konsument*innen f\u00f6rdern. Landwirtschaft und \u00f6kologischer Landschaftsschutz kann vereint werden. Zur Erarbeitung gemeinsamer Konzepte im Detail werden die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger aktiv beitragen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Stadtgebiet Reinheim soll in den n\u00e4chsten Jahren eine solidarische Landwirtschaft (Solawi) gegr\u00fcndet werden. Dies ist ein Konzept f\u00fcr den Anbau und die Verteilung von Lebensmitteln in lokalen solidarischen Gemeinschaften zur sicheren und direkten Versorgung mit gesunden und regionalen Produkten. Die Landwirt*innen bekommen durch dieses Konzept einen gerechten Lohn. Die Konsument*innen wissen, woher ihre gesunden Lebensmittel kommen und beziehen diese ohne Zwischenhandel.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Landwirtschaft kann auch durch lokale \u201eHofl\u00e4den\u201c n\u00e4her zu den B\u00fcrger*innen kommen. So kann eine Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Lebensmittel bewusster wahrgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen in Reinheim pr\u00fcfen, ob eine F\u00f6rderung des regionalen \u00d6kolandbaus bzw. von regionalen Bio-Lebensmitteln im Rahmen einer Teilnahme im Netzwerk der deutschen \u201eBiost\u00e4dte\u201c f\u00fcr das Ziel einer \u00f6kologischen Nahversorgung f\u00f6rderlich ist (mit dem Projekt w\u00e4ren u. a. ein Erfahrungsaustausch, gemeinsame Projekte, die Akquise von F\u00f6rdermitteln und \u00f6ffentlichkeitswirksame Aktionen verbunden). Ziel der Mitgliedschaft in der kommunalen Arbeitsgemeinschaft ist es, den \u00d6kolandbau, die Weiterverarbeitung und die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln mit kurzen Transportwegen und regionaler Wertsch\u00f6pfung verst\u00e4rkt zu f\u00f6rdern. Die Stadt k\u00f6nnte dazu Projekte und Ma\u00dfnahmen initiieren, \u00d6ffentlichkeitsarbeit machen und die weitere Einf\u00fchrung von Bio-Lebensmitteln unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir wollen sorgen f\u00fcr:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>eine Enkel-taugliche Agrarwende hin zu einer \u00f6kologischen, regenerativen und \u00f6konomischen Landwirtschaft im Einklang mit Artenvielfalt und Tierwohl<\/li><li>eine gentechnikfreie Region<\/li><li>mehr Direktvermarktung und Wertsch\u00e4tzung regional erzeugter Produkte<\/li><\/ul>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">KULTUR, SPORT, BILDUNG<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Kultur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kultur ist Lebenselixier und Vielfalt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Reinheim verf\u00fcgt \u00fcber ein lebendiges Kulturleben, deshalb ist uns <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> die gezielte F\u00f6rderung und der weitere Ausbau der kulturellen Aktivit\u00e4ten der Stadt ein besonderes Anliegen. Ein kritisches und solides Kulturbewusstsein ist unverzichtbar, um die Identit\u00e4t und das Selbstverst\u00e4ndnis der Einwohner unserer Stadt als liberale, weltoffene und demokratische B\u00fcrger*innen gezielt zu st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Grunds\u00e4tzlich gilt : Was gut funktioniert, unterst\u00fctzen wir mit Nachdruck weiter<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>zum Beispiel die Satirewochen, Kino- und Kulturprogramm im Hofgut, Jugendarbeit damit es lebendig bleibt, Verschwisterungsaktivit\u00e4ten, Frauenfreir\u00e4ume und interkulturelle Begegnungen<\/li><li>ebenso ist unsere Stadtb\u00fccherei, ein sch\u00f6ner Ort mit einer engagierten Leitung, die wertvolle Arbeit leistet. Mit dem Aufbau der ausleihbaren elektronischen Medien durch die Zusammenarbeit mit anderen B\u00fcchereien ist es gelungen, unseren B\u00fcrgern auch eine gro\u00dfe Auswahl an E-Books zu Verf\u00fcgung zu stellen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wo sich dar\u00fcber hinausjedoch noch Entwicklungspotential zeigt, werden wir es tatkr\u00e4ftige unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Aufgabenfelder f\u00fcr die weitere St\u00e4rkung der Kulturarbeit der Stadt sehen wir in folgenden Bereichen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ein Treffpunkt mit Livemusik oder anderen Veranstaltungen f\u00fcr junge oder jung gebliebene Menschen \u00fcber das Hofgut-Angebot hinaus.<\/li><li>Musikvereine sollen weiterhin gezielt gef\u00f6rdert werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> m\u00f6chten durch eine gezielte Unterst\u00fctzung von Kunst und Kultur mit daf\u00fcr sorgen, dass die Kreativit\u00e4t in Reinheim weiter ausgebaut und auf keinen Fall wegen Corona abgebaut wird.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sport<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fcr eine sport- und bewegungsfreundliche Gesellschaft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Sport geh\u00f6rt zu unserer Lebenswelt. Sport bedeutet Bewegung, soziale Kompetenz, Ehrenamt, Integration, Jugendarbeit, Gesundheit und Freude am Leben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sport tut unserer Gesundheit und unserer Gesellschaft gut<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Sport hat eine starke integrative Kraft als Br\u00fccke zwischen den Generationen, zwischen Menschen mit verschiedenem sozialen oder kulturellen Hintergrund und unterschiedlicher Herkunft. Wir setzen uns f\u00fcr mehr Sport und Bewegung ein &#8211; im Verein oder selbstorganisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere Sportpolitik schlie\u00dft alle Sporttreibenden ein. Jung und Alt, Menschen mit und Menschen ohne Einschr\u00e4nkungen. Vielfalt ist uns wichtig: Deswegen muss der Sport auf allen Ebenen nachhaltig gef\u00f6rdert werden. Einen Schwerpunkt legen wir auf Breiten- und Freizeitsport. Er braucht intakte Sportst\u00e4tten, eine sport- und bewegungsfreundliche Verkehrs- und Stadtpolitik sowie den Ausbau des b\u00fcrgerschaftlichen Engagements. Eine zukunftsf\u00e4hige Sportpolitik muss bei der Stadtplanung wie auch beim Bau von Sportanlagen der gesellschaftlichen Vielfalt gerecht werden. Moderne Stadtpolitik bedenkt Inline- und Rollstuhlfahrer gleicherma\u00dfen, zum Beispiel bei der Auswahl von Stra\u00dfenbel\u00e4gen und der Verlegung von Bordsteinkanten. Sie achtet auf Freir\u00e4ume, in denen Kinder und Jugendliche spielen und Sport treiben k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir m\u00f6chten f\u00fcr unsere Vereine verl\u00e4ssliche Partner des Sports sein und unterst\u00fctzen<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die au\u00dferordentlich wichtige F\u00f6rderung von <strong>Vereins- und Schulsport<\/strong><\/li><li>den Erhalt und den Ausbau der <strong>Jugendsportf\u00f6rderung<\/strong><\/li><li>die wichtige <strong>Barrierefreiheit<\/strong> in allen Reinheimer Sportst\u00e4tten<\/li><li>Weitere kostenlose, frei zug\u00e4ngliche Sportgelegenheiten im \u00f6ffentlichen Raum, z. B. einen Fitness-Parcour, Handball-, Fu\u00dfball- und Basketballpl\u00e4tze, Laufstrecken oder Skate-Anlagen<\/li><li>die Umsetzung des <strong>B\u00e4derkonzepts<\/strong> mit dem Ziel, dass jedes Kind bis zum Eintritt in die weiterf\u00fchrende Schule schwimmen kann<\/li><li>ausreichende <strong>Finanzmittel <\/strong>f\u00fcr die Sportf\u00f6rderung<\/li><li>dass Nachhaltigkeit und Klimaschutz auch im Sport eine Rolle spielen<\/li><li>Naturrasenpl\u00e4tze vor Kunstrasenpl\u00e4tzen bauen, R\u00fcckbau der existierenden Kunstrasenfl\u00e4chen<\/li><li>mehr Hilfe f\u00fcr kleine Vereine und von Randsportarten, z. B. bei Antr\u00e4gen f\u00fcr F\u00f6rderma\u00dfnahmen.<\/li><li>f\u00fcr <strong>ausreichende Infrastruktur<\/strong> sorgen: \u00d6PNV und Rad zur Anfahrt und ausreichend Abstellanlagen an Sportst\u00e4tten<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Bildung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gute Bildung f\u00fcr alle.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bildung schafft Zukunft und ist der Garant f\u00fcr den Bestand der Demokratie. Sie ist die zentrale Investition in das zuk\u00fcnftige Leben unserer Gesellschaft. Deshalb wollen wir eine zukunftsf\u00e4hige, bunte und vielf\u00e4ltige&nbsp; Kindertagesst\u00e4tten-, Schul- und Bildungslandschaft.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen dabei auf Pr\u00e4vention vor Intervention: Alle Kinder, Jugendlichen und Familien m\u00fcssen fr\u00fchzeitig die Unterst\u00fctzung erhalten, die sie in den unterschiedlichen Lebenslagen brauchen. Dabei ist Bildung der Schl\u00fcssel zur Verwirklichung der pers\u00f6nlichen Lebenschancen, zu gesellschaftlicher Teilhabe, zur individuellen Entfaltung und zu beruflichen Perspektiven.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Deshalb setzen wir uns ein f\u00fcr<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>das <strong>Kindertagesst\u00e4tten-Angebot<\/strong> personell auszuweiten und qualitativ zu verbessern<\/li><li>Kita Angebote mit Naturp\u00e4dagogik, mehr Bewegungsangeboten und gesundem Essen<\/li><li>Schule als motivierender erfreulicher Lebensort<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Kinder haben ein Recht auf Bildung, dass Ihnen in einer guten Schule gew\u00e4hrt werden soll. Wir setzen uns daher daf\u00fcr ein, dass Kinder in ihrer Schule einen Ort vorfinden, in dem sie bestm\u00f6gliche Entwicklungschancen zur Entfaltung ihrer Pers\u00f6nlichkeit erhalten sowie ihre Anlagen und Talente voll entfalten k\u00f6nnen. Daf\u00fcr wollen wir die Ausgaben f\u00fcr Schulen zielgenau einsetzen und wir wollen die Standorte der Grundschulen in den Ortsteilen und der Kernstadt erhalten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir wollen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>eine <strong>vielf\u00e4ltige Schullandschaft<\/strong><\/li><li><strong>Platz<\/strong> f\u00fcr Bewegung, Aufenthalt und Natur auf den Schulh\u00f6fen<\/li><li><strong>sichere Schulwege<\/strong><\/li><li>ein \u201eOffenes Ganztags\u201c Angebot<\/li><li>die <strong>Schulsozialarbeit<\/strong> zu multiprofessionellen Teams auszubauen<\/li><li>alle Angebote <strong>inklusiv <\/strong>denken und ausgestalten, damit Kinder und Jugendliche unabh\u00e4ngig von Herkunft, Sprache, sozialer Lage oder Behinderung teilhaben k\u00f6nnen<\/li><li>ein breit aufgestelltes und starkes <strong>Netzwerk <\/strong>von Schulen und allen Akteuren der Jugendhilfe bis hin zur Kinder- und Jugendpsychiatrie, um alle Sch\u00fcler*innen in ihrer emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung so zu f\u00f6rdern, dass ihre schulische Bildung bestm\u00f6glich gelingt<\/li><li>dass <strong>digitales Lernen<\/strong> und Unterrichten in der Schule und in Corona Zeiten auch zu Hause f\u00fcr alle Sch\u00fcler*innen und Lehrer*innen m\u00f6glich ist<\/li><li>ganzheitliche vielf\u00e4ltige Bildungsangebote in Verbindung mit Kultur, Sport, Handwerk und Technik sowie Naturerleben zu f\u00f6rdern.<\/li><\/ul>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">POLITISCHE BETEILIGUNG, DEMOKRATIE, GLEICHSTELLUNG<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Politische Beteiligung und Demokratie&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir <\/strong><strong>GR\u00dcNE<\/strong><strong> stehen f\u00fcr ein Mehr an Beteiligung und Demokratie.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine starke Demokratie ist auf die Mitwirkung aller angewiesen. Durch ein Zusammenstehen in der Demokratie k\u00f6nnen wir mehr Selbstbestimmung und mehr Gerechtigkeit bewirken. Um Ereignisse wie am Reichstag und am Capitol zu vermeiden, braucht es mehr Aufkl\u00e4rung in jeder Zelle unserer Gesellschaft. Familie, Kindertagesst\u00e4tte, Grundschule, weiterf\u00fchrende Schulen, Ausbildung und am Arbeitsplatz. Wer in Freiheit und Gleichberechtigung aller leben m\u00f6chte, hat eine Verantwortung f\u00fcr sich und sein Umfeld.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Menschen haben das Gef\u00fchl, nicht mehr ausreichend an den politischen Entscheidungsprozessen beteiligt zu werden. Es verfestigt sich der Eindruck, dass die Einflussnahme von Lobbyisten in der Politik mehr und mehr zunimmt und die Menschen jeweils nur zu den Wahlen die M\u00f6glichkeit zur Mitbestimmung haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> m\u00f6chten mehr und fr\u00fchzeitige Beteiligung in den Entscheidungsprozessen dieser Stadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Projekte der Stadt werden in den Augen der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger zu sp\u00e4t \u00f6ffentlich gemacht. Wir stehen f\u00fcr eine umfassende Beteiligung sowie eine ergebnisoffene Diskussion und Planung aller Projekte. Wir setzen uns daher f\u00fcr Transparenz und fr\u00fchzeitige Beteiligung auf allen Ebenen ein. Dies wird den Zusammenhalt in der Stadt, aber auch die Akzeptanz der Projekte selbst st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur so l\u00e4sst sich umsetzen, dass <strong>alle Menschen im demokratischen Prozess beteiligt werden<\/strong>. Ansonsten besteht die Gefahr, dass durch eine soziale Spaltung eine Gef\u00e4hrdung der Demokratie und ihrer Akzeptanz entsteht.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass jeder Mensch in seiner Unterschiedlichkeit ernst genommen und in seinen Rechten und in seiner W\u00fcrde gleichbehandelt wird. Wir stehen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von Demokratieprojekten an Schulen, in den Quartieren, Vereinen und Organisationen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Kleinsten k\u00f6nnen durch Demokratieaktionen schon in der Kindertagesst\u00e4tte zum Beispiel bei Umgestaltungen in der Einrichtung oder der unmittelbaren Umgebung beteiligt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir unsere Jugend nicht an die `Vereinfacher` verlieren m\u00f6chten, m\u00fcssen wir uns um sie bem\u00fchen. <strong>Bildung ist der Schl\u00fcssel zur Demokratie<\/strong><em>. <\/em>Hier sind Beteiligungsformate und Mitgestaltungsm\u00f6glichkeiten wie ein Jugendparlament, ein Zugang \u00fcber digitale Medien mit Plattformen zur Meinungsbildung und St\u00e4rkung der eigenen Meinung gefordert. Es muss M\u00f6glichkeiten der Gestaltung ihres Umfeldes, durch Bereitstellung von Geldern f\u00fcr Jugend-spezifische Projekte geben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir wollen dass Bildung, gesicherte Informationen und Vertrauen in die Demokratie bei allen ankommt.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>GR\u00dcN<\/strong> w\u00e4hlen bedeutet, der Reinheimer Stadtverordnetenversammlung Impulse f\u00fcr neue Wege zu geben. Es bedeutet, mehr zu tun, als die Gesetze vorschreiben, und es bedeutet auch, ein neues, selbstbewusstes \u201eReinheim-Gef\u00fchl\u201c zu entwickeln, das allen Menschen dient.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir alle sind gefordert die Werte unserer Gesellschaft, Freiheit, gesichertes Leben, Gesundheit und freie Meinung zu sch\u00fctzen und zu bewahren<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Motto hei\u00dft: Demokratische Politik kreativ ausgestalten, statt nur verwalten.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>B\u00fcrgerbeteiligung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Neue Formen von B\u00fcrgerservice, Beratung, B\u00fcrgerbeteiligung und Transparenz sind mit der Digitalisierung m\u00f6glich.<\/strong>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mit den heutigen M\u00f6glichkeiten der Kommunikation k\u00f6nnen sehr schnell, viele Menschen erreicht werden. Deshalb ist es wichtig, dass fundierte Informationen und gesicherte Sachverhalte f\u00fcr alle verf\u00fcgbar sind. Keine Macht der Fehlinformation. Das geht nur mit Transparenz und der Information der Menschen in ihrer Stadt. Wir wollen die B\u00fcrgerbeteiligung und B\u00fcrgerinformation st\u00e4rken.<\/p>\n\n\n\n<p>Dazu geh\u00f6rt ein <strong>umfassendes, aktuelles Informationsportal<\/strong> im Internet \u00fcber anstehende Projekte wie Bebauungspl\u00e4ne, Stra\u00dfenausbauplanungen, Baumkataster, mit fortlaufend aktualisierten Informationen<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Instrument dazu ist die B\u00fcrgerbeteiligung auf Augenh\u00f6he und B\u00fcrgerbefragungen zu Themen wie Umgestaltungen von Gr\u00fcnfl\u00e4chen, bei der Verkehrsentwicklungsplanung, der Wirtschaftswege-Befragung, der Stadtentwicklung und dem Ausbau aller Verkehrsm\u00f6glichkeiten in Reinheim. All das bringt mehr Transparenz und Akzeptanz f\u00fcr die Zukunft unseres Zusammenlebens.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Einsichtnahme in s\u00e4mtliche Informationen bei Planverfahren u.a. auch Gutachten, Einwendungen, Anregungen und Fragen f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit im Internet, in den Ortsteil-Konferenzen und regelm\u00e4\u00dfigen Versammlungen in allen Stadtteilen, mit Information durch die Ortsbeir\u00e4te.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Verwaltung und Transparenz&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr eine sinnvolle, effektive Beteiligung ist Transparenz wichtig. Diese muss durch die Verwaltung aktiv gef\u00f6rdert werden. Dazu wollen wir fr\u00fchzeitigere Informationen \u00fcber Rats- und Ausschusssitzungen mit der gleichzeitigen Freischaltung der Unterlagen f\u00fcr Politik und B\u00fcrger*innen.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wir wollen eine <strong>solide Finanzpolitik<\/strong> in Verbindung mit Weichenstellungen f\u00fcr soziale, \u00f6kologische und nachhaltige Projekte. Dazu geh\u00f6rt eine transparente und vollst\u00e4ndige Informationen, auch \u00fcber Details des kommunalen Haushalts, wie die Verk\u00e4ufe von st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen und Immobilien.<\/li><li>Die Themen-spezifische <strong>Beteiligung von etablierten Netzwerken<\/strong> in Aussch\u00fcssen, bei Schul- und Jugendfragen, bei Senioren und Inklusionsfragen muss ein Teil der Verwaltungskultur werden. Der B\u00fcrgerservice muss den gestiegenen M\u00f6glichkeiten im Zuge der Digitalisierung angepasst werden. B\u00fcrgerinformationen m\u00fcssen barrierefrei, einfach und f\u00fcr jeden zug\u00e4nglich sein.<\/li><li>Die Verwaltung braucht mehr digitale M\u00f6glichkeiten, um mit den B\u00fcrgern in Kontakt zu treten, sei es durch \u00fcbersichtlichere <strong>B\u00fcrger- und Neub\u00fcrger-Informationspolitik<\/strong> im Internet oder durch mehr Aktionstage und Aufkl\u00e4rungsveranstaltungen zu verschiedenen Themen. Hierzu sind in diesen Zeiten digitale Formate zur St\u00e4rkung unserer Demokratie, genauso wie Informationen zur Bek\u00e4mpfung des Klimanotstandes zu sehen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Wir brauchen eine <strong>sachliche Debatte<\/strong> \u00fcber zeitgem\u00e4\u00dfe Mobilit\u00e4t, eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung und eine nachhaltige Klimapolitik.<\/li><li>Die F\u00f6rderung von speziellen Angeboten, f\u00fcr Jugendliche, Senioren, Neub\u00fcrgern und andere Gruppen braucht <strong>Ansprechpartner<\/strong> &#8211; als Menschen und im Netz.<\/li><li>Es braucht <strong>\u00f6ffentliche Sitzungen<\/strong> auch von Arbeitskreisen und Beir\u00e4ten. Unterst\u00fctzung von Genossenschaftsaktionen, auch \u00fcber die st\u00e4dtischen Tochtergesellschaften, sei es f\u00fcr Bauprojekte, B\u00fcrger-Photovoltaik-Anlagen oder Umbauten im \u00f6ffentlichen Raum.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Demokratie muss gelebt und positiv erfahren werden, ein Leben lang.<\/strong><br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gleichstellung&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>I<strong>m Zentrum unserer Geschlechterpolitik steht das Anliegen, den individuellen Bed\u00fcrfnissen und unterschiedlichen Lebensentw\u00fcrfen aller Personengruppen Rechnung zu tragen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> stehen daf\u00fcr, in allen Lebensbereichen und Politikfeldern f\u00fcr und mit Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender sowie Trans- und Intersexuellen gleiche Rechte einzufordern und durchzusetzen. Dabei gilt unsere Beachtung Einzelpersonen, Paaren und Regenbogenfamilien gleicherma\u00dfen. Niemand darf aufgrund des Geschlechts und der sexuellen Orientierung diskriminiert werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits jetzt haben wir in Reinheim ein breites Netz an <strong>Beratungsm\u00f6glichkeiten<\/strong> f\u00fcr Familien und Frauen in verschiedenen Lebenslagen. Dieses Netz m\u00f6chten wir ausweiten und verdichten, um auch Personen in weiteren Lebenssituationen unterst\u00fctzen zu k\u00f6nnen. Dabei ist es nicht nur die direkte Unterst\u00fctzung, die wir bieten wollen, sondern wir setzen uns f\u00fcr ein gesellschaftliches Klima ein, indem alle Menschen frei von Diskriminierung leben k\u00f6nnen. Unser Ziel muss eine tolerante und vielf\u00e4ltige Gesellschaft sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein erster Schritt ist die <strong>Anerkennung der Europ\u00e4ische Charta f\u00fcr die Gleichstellung<\/strong> von Frauen und M\u00e4nnern auf lokaler Ebene. Des weiteren m\u00f6chten wir uns an der Umsetzung des Aktionsplans Akzeptanz und Vielfalt der hessischen Landesregierung aktiv beteiligen. Dar\u00fcber hinaus halten wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> es f\u00fcr wichtig, dass bei allen gro\u00dfen Planungen und finanziellen Zusagen gepr\u00fcft wird, welche Auswirkungen diese jeweils auf Frauen, Kinder und Gleichstellung allgemein haben.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Vereinbarkeit von Beruf und Familie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die lange Selbstverst\u00e4ndlichkeit der Hausfrau und Erzieherin, sowie der Kleinfamilie als Norm hat eine L\u00fccke in Unterst\u00fctzungsangeboten und Gesetzen geschaffen. In unserer modernen Gesellschaft, in der beide Elternteile ihre Kinder aufwachsen sehen und arbeiten wollen, brauchen wir besser Konzepte. Durch intensive Unterst\u00fctzung und breite Angebote zur Fortbildung f\u00fcr Alleinerziehenden und Berufsr\u00fcckkehrer*innen wollen wir die Gleichstellung von M\u00e4nnern und Frauen weiter unterst\u00fctzen. Hierf\u00fcr braucht es allgemeine und geschlechtsspezifische Qualifizierungsprogramme.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2020 hat uns allen die Bedeutung systemrelevanter Berufe ins Bewusstsein gerufen. Dennoch sind diese Berufe wie Krankenpfleger*in, Erzieher*in, Verk\u00e4ufer*in und Rettungsdienst unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig schlecht bezahlt, bekommen wenig Anerkennung in der Gesellschaft und leiden unter schlechten Arbeitsbedingungen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> m\u00f6chten uns daher nicht nur f\u00fcr eine Steigerung der Entlohnung einsetzen, sondern auch f\u00fcr die st\u00e4rkere Einbeziehung der Besch\u00e4ftigten in Arbeitsprozesse und die F\u00f6rderung von Gleichstellung auch in F\u00fchrungspositionen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>LSBT*IQ\u2013Politik <\/strong><strong>*<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend in gro\u00dfen St\u00e4dten die LSBT*IQ-Community immer mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz erf\u00e4hrt, mangelt es in Reinheim noch an Angeboten, Unterst\u00fctzung und Aufkl\u00e4rung. Daher wollen wir die Zusammenarbeit mit dem Netzwerk LSBT*IQ S\u00fcdhessen aufbauen und lokal sichtbare Angebote, Beratung und Hilfen f\u00fcr LSBT*IQ-Personen schaffen. Queere Jugendliche sollen als besonders schutzbed\u00fcrftige Gruppe st\u00e4rkere Beachtung finden. Dazu soll die Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung von <strong>SCHLAU-Hessen.de<\/strong> gest\u00e4rkt werden, um die Sensibilisierung und Aufkl\u00e4rung f\u00fcr das Thema bereits in der Schule zu f\u00f6rdern.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Stadt muss eine Anlaufstelle f\u00fcr LSBT*IQ-Personen zur Beratung eingerichtet werden. Dabei soll gepr\u00fcft werden, inwiefern es m\u00f6glich ist eine eigene Stelle einzurichten, welche fachpolitische Arbeite leistet, die st\u00e4dtischen Referate und die LSBT*IQ-Community unterst\u00fctzt und Akzeptanzf\u00f6rderung betreibt. Zudem m\u00f6chten wir GR\u00dcNE die Unterst\u00fctzung von queeren Menschen als Stadt sichtbarer machen.<\/p>\n\n\n\n<p><em><strong>*LSBT*IQ steht f\u00fcr Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen<\/strong><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gewaltschutz<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frauen und Kinder werden besonders h\u00e4ufig Opfer von Gewalt. Der besonderen <strong>Schutzbed\u00fcrftigkeit von Frauen und M\u00e4dchen<\/strong> wollen wir mit der Sicherung und dem Ausbau von Schutzr\u00e4umen f\u00fcr Opfer von Gewalt Rechnung tragen. Auch m\u00f6chten wir die Unterst\u00fctzung des Vereins FrauenFreiR\u00e4ume e.V. fortf\u00fchren und erkennen die Wichtigkeit der Arbeit an. Ebenso m\u00f6chten wir Frauen nach Gewalterfahrungen Zuflucht bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir <strong>GR\u00dcNEN<\/strong> stehen daf\u00fcr, dass M\u00e4dchen und Frauen ihr Leben selbstbestimmt entwerfen und verwirklichen k\u00f6nnen. Dazu geh\u00f6rt auch ein Leben ohne Gewalt, ob zu Hause oder auf der Stra\u00dfe. Gewalt gegen M\u00e4dchen und Frauen, sowie gegen jeden anderen Menschen, ist eine Menschenrechtsverletzung, die ge\u00e4chtet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00f6rderung und Bildung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die geschlechtsspezifischen Rollenbilder sind tief in der Gesellschaft verwurzelt und f\u00fchren bereits im Kindesalter zur Diskriminierung von <strong>M\u00e4dchen.<\/strong> Diese schleichende Anfangsdiskriminierung f\u00fchrt im sp\u00e4teren Leben zu <strong>schlechteren Chancen<\/strong> in der Arbeitswelt und <strong>st\u00e4rkerer Abh\u00e4ngigkeit<\/strong>. Daher wollen wir <strong>GR\u00dcNE<\/strong> bereits in der Schule z.B. die gezielte F\u00f6rderung von M\u00e4dchen st\u00e4rken und durch Aktionen f\u00fcr MINT-F\u00e4cher (<em><strong>M<\/strong><\/em><em>athematik, <\/em><em><strong>I<\/strong><\/em><em>nformatik, <\/em><em><strong>N<\/strong><\/em><em>aturwissenschaften, <\/em><em><strong>Te<\/strong><\/em><em>chnik<\/em><em>)<\/em> den etablierten Rollenbildern entgegenwirken. Auch die Bewerbung des Girls- und Boys-Days ist ein wichtiger Bausteine hin zu mehr Gleichstellung der Geschlechter.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Realisierung des Frauenf\u00f6rderplans und die Bestrebungen den Frauenanteil in \u00f6ffentlichen und politischen \u00c4mtern aktiv zu erh\u00f6hen, f\u00fchren das Konzept fort.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch <strong>Jungen<\/strong> brauchen besondere Beachtung bzw. F\u00f6rderung. Sie haben vielf\u00e4ltige Schwierigkeiten in ihrer Entwicklung und Rollenfindung. Dies wird deutlich in erh\u00f6htem Schulversagen und in Problemen bei der Berufs- und Lebensorientierung. Grundlage jeder gesunden Entwicklung ist eine stabile emotionale Beziehung in der Familie. Hier kommt der <strong>Vater-Sohn-Kommunikation<\/strong> in ihrer identifikatorischen Funktion eine sehr gro\u00dfe Bedeutung zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir wollen mehr Einbeziehung der V\u00e4ter in die Betreuung und Erziehung (z. B. auch m\u00e4nnliche Erzieher!). Elternzeit hei\u00dft nicht nur Mutterzeit sondern genauso Vaterzeit. F\u00f6rderlich f\u00fcr alle Jungen ist eine Perspektive auf die Vielfalt von Junge-Sein mit Blick auf Spielr\u00e4ume und Alternativen, Buntheit und Unterschiedlichkeit, jenseits von Stereotypen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir unterst\u00fctzen daher alle Ma\u00dfnahmen, die dazu f\u00fchren, dass V\u00e4ter ihre gleichberechtigte Erziehungsaufgabe in der Familie wahrnehmen k\u00f6nnen. Au\u00dferdem eine Ausweitung der Ausbildung und den Einsatz von Erziehern und Grundschullehrern.<\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-genesis-blocks-gb-accordion gb-block-accordion gb-font-size-20\"><details><summary class=\"gb-accordion-title\"><strong><span style=\"color:#2f5496\" class=\"has-inline-color\">SCHLUSSWORT<\/span><\/strong><\/summary><div class=\"gb-accordion-text\">\n<p><strong>Unser kommunalpolitisches Konzept ist eingebettet in das politische Programm der GR\u00dcNEN, das auf europ\u00e4ische und weltweite Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ausgerichtet ist.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind <strong>GR\u00dcNE<\/strong> weil:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>wir das Leben auf unserer Erde erhalten wollen \u2013 wir haben keinen Planet B<\/strong><\/li><li><strong>wir Achtung vor der Natur haben<\/strong><\/li><li><strong>wir soziale Ungerechtigkeit und Turbokapitalismus durch eine Gemeinwohl\u00f6konomie ersetzen wollen<\/strong><\/li><li><strong>wir f\u00fcr Frieden eintreten<\/strong><\/li><li><strong>wir gegen Rassismus und Fremdenhass und jegliche Art der Diskriminierung sind<\/strong><\/li><li><strong>wir demokratische Antifaschist*innen sind, die aus der Geschichte lernen<\/strong><\/li><li><strong>wir den sachlichen&nbsp;Meinungsaustausch suchen und Populisten f\u00fcr gef\u00e4hrlich halten<\/strong><\/li><li><strong>wir \u00fcberzeugte Europ\u00e4er und Weltb\u00fcrger und keine Nationalisten sind<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Du \/ Sie auch?<\/strong><\/p>\n<\/div><\/details><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ist das Wahlprogramm der Reinheimer Gr\u00fcnen f\u00fcr die Periode 2021 \u2013 2026Dies kann auch als pdf-Datei hier heruntergeladen werden.Viel Spa\u00df beim Lesen.<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":0,"parent":216,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-549","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/549","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=549"}],"version-history":[{"count":27,"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/549\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1390,"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/549\/revisions\/1390"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.gruene-reinheim.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=549"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}